ZUKUNFTS-IMPULSE

vom erfolgreichen  Zukunftscoach und Mr. Future 

SVEN GABOR JANSZKY

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Zukunftsthemen, Denkanstöße und Innovationsfortschritt

Die Zukunft des Glücks

 

Glücklicher werden durch Dein Zukunfts-ICH

 

Hallo, herzlich willkommen zu einem neuen Zukunftsimpuls, den ich für Dich vorbereitet habe. Dieses Mal geht es um ein ganz spezielles Thema, nämlich das Thema "Glück" und besonders um die Frage "Werden wir in Zukunft glücklicher sein als heute?"

 

Ich werde häufig gefragt: „Mensch, Herr Zukunftsforscher! Sie reden immer über diese Prognosen mit Technologie und wie es das Leben, die Arbeit und die Geschäftsmodelle verändert und das ist auch schön, aber werden wir auch glücklicher werden?"

 

Ehrlicherweise ist die Frage natürlich für einen Zukunftsforscher schwer zu beantworten, weil Glück schwer zu prognostizieren ist. Aber die Frage wird so oft gestellt: "Werden wir glücklicher? Macht uns ein Zukunfts-ICH - also, wenn ich auf diesen Coachingweg gehe und die Zukunft entdecken, meine Zukunft entwickle und es dann auch erreiche, mein bestmögliches Zukunfts-ICH - werde ich dabei auch glücklicher?

 

Und weil ich das so oft gefragt werde, hab ich in meinem letzten Buch darüber geschrieben. Es heißt „2030 – Dein Weg zum Zukunfts-ICH“ . Möglicherweise hast Du das schon gelesen. Wenn nicht - es ist kostenlos - bestells Dir einfach auf dieser Website: 2030 – Das Buch. Da stehen ganz viele meiner Prognosen über das Jahr 2030 drin - Wie wird Dein Lebensumfeld im Jahr 2030 sein? und vieles mehr.

 

 

Bist du glücklich? Oder besser: Wie glücklich bist Du?

 

In diesem Buch gibt es auch ein Kapitel über das Glück. In einer dieser Geschichten aus dem Jahr 2030, macht ein Vater mit seiner Tochter, die gerade im Silicon Valley ist, einen Video Call. Der Vater fragt seine Tochter, ob sie glücklich ist. Der Vater fordert dabei ein klares "Ja" oder "Nein" - Bist Du glücklich oder bist Du es nicht?

 

Und sie sagt: "Ja und nein". Und dann sagt sie etwas Interessantes: „In meinem Glücksindex auf meinem Handy stand heute morgen drin, dass ich zu 72 % glücklich bin. Also ein bisschen mehr "Ja" und ein bisschen weniger "Nein". Und dann sagt sie weiter: "Und Papa, ich finde 72% ziemlich okay. Wenn ich das zu wenig finden würde, dann würde ich ja so eine Glückspille nehmen und dann würde ich glücklicher sein."

 

Aus dieser kleinen Geschichte aus dem Jahr 2030 kommen zwei große Fragen heraus: Erstens kann man Glück messen? Und zweitens kann man es vielleicht sogar mit Pillen steigern?

 

 

Was ist eigentlich Glück?

 

Aber bevor wir wirklich eine Antwort finden auf diese zwei Fragen, müssen wir uns erst einmal fragen: Was ist denn dieses Glück überhaupt?

 

Wahrscheinlich weißt Du, dass es keine allumfassende Definition gibt. Wenn Du fünf verschiedene Menschen fragst, was Glück ist, dann kriegst Du wahrscheinlich fünf verschiedene Antworten.

 

Auch in der Wissenschaft gibt es verschiedene Denkweisen. Die zwei gebräuchlichsten will ich Dir mal kurz beschreiben.

 

 

Glück ist ein Zustand im Gehirn

 

Erstens: Die einen Wissenschaftler denken, Glück ist ein Zustand und der entsteht im Gehirn.

 

Dieser Zustand entsteht, wenn in Deinem Gehirn so eine bestimmte biochemische Mischung zusammenkommt. Bestimmte Areale im Hirn werden und bestimmte Botenstoffe mischen sich. Die wichtigsten Botenstoffe dabei sind dabei Serotonin, Dopamin und Oxytocin. Die Mischung ist aber bei jedem Menschen ein bisschen unterschiedlich.

 

So ergibt sich also eine Art Cocktail von diesen Stoffen und immer, wenn dieser Cocktail an diesen Botenstoffen in Deinem Hirn zusammenkommt, dann hast Du so ein Glücksgefühl.

 

Aber wie kommt es zu diesem Cocktail? Diese Botenstoffe werden durch äußere Reize aktiviert, also durch irgendwas, was in Deinem Umfeld passiert. Wenn Du beispielsweise ein Erfolgserlebnis hast, weil Du im Lotto oder im Sport gewonnen hast. Aber natürlich auch, wenn Du mit Deiner Familie zusammen bist oder gute Freunde triffst.

 

Es gibt also die verschiedensten Reize, welche diesen Cocktail im Hirn auslösen. Das bedeutet im Schluss allerdings auch, dass Glück kein Dauerzustand ist, sondern Glück immer nur ein Moment ist.

 

Wenn das wiederum stimmt, dann müsste ein ideales Leben aus einer endlosen Aneinanderreihung von Glücksmomenten bestehen - was natürlich völlig unrealistisch ist. Realistisch gesehen ist ein gutes Leben, wenn man zufrieden mit der Gestaltung seiner einzelnen Lebensabschnitte ist und ab und zu diese wirklichen Glücksmomente eintreffen.

 

Eines dürfen wir aber nicht falsch verstehen: Eigentlich sind es nämlich nicht die äußeren Reize, die dieses Glück auslösen. Sondern es ist unsere Interpretation von diesen äußeren Reizen in unseren Köpfen.

 

Also kurz gesagt, ob wir bei einem bestimmten äußeren Reiz, wie bei einer Erfolgs- oder Familiensituation, eher glücklich oder unglücklich sind, das hängt sehr davon ab, welche Auswirkungen für die Zukunft wir daraus vermuten.

 

Es geht also darum, wie Du die Situation in Deinem Kopf interpretierst - ob diese Situation Deine Zukunft besser macht. Unser eigenes Denken beeinflusst also die Glücksgefühle.

 

Wenn das stimmt, dann ist ein Mensch mit einem klaren Plan für die nächsten fünf Jahre glücklicher als ohne diesen Zukunftsplan. Wir nennen diesen Plan, dieses Gestalten und Streben nach der bestmöglichen persönlichen Zukunft „Dein Zukunfts-ICH“. Nach dieser ersten wissenschaftlichen Denkweise, dass Glück im Gehirn durch äußere Reize entsteht, ist also ein Zukunfts-ICH ein guter Anfang für ein glückliches Leben.

 

 

Jeder Mensch hat sein eigenes, konstantes Glücksniveau

 

Kommen wir zur zweiten wissenschaftlichen Denkweise oder Theorie zum Glück. Sie lautet: Jeder Mensch hat ein persönliches, konstantes Glücks Niveau.

 

Der Gedanke dahinter ist, dass dieser biochemische Cocktail von Botenstoffen im Gehirn nicht plötzlich auftaucht und dann wieder weg ist, also von 0 auf 100, sondern er ist immer ein wenig da.

 

Unser biochemische System ist so programmiert, dass es ein mehr oder weniger konstantes Glücksniveau gibt und unser Hirn auch versucht, dieses Glücksniveau, also diese Cocktailmischung, aufrechtzuerhalten.

 

Nochmal gesagt: Diese Mischung ist für jeden Menschen ein bisschen unterschiedlich, aber sie schwankt sozusagen immer um einen Mittelwert.

Wer diese Denkweise unterstützt, der glaubt, dass es Menschen mit einem hohen konstanten Glücksniveau gibt. Also denen geht es auch in widrige Lebensverhältnisse wunderbar. Und dann gibt es auch Menschen mit einem niedrigen Glücksniveau. Die können in den besten Lebensumständen leben, ständig Lottogewinne machen und kommen trotzdem nicht auf das Glücksniveau der anderen. Die werden immer ein Griesgram bleiben, auch wenn sie super reich und super erfolgreich sind und eine tolle Familie haben.

 

Sicherlich kennst auch Du Menschen, die immer fröhlich sind und ihre Schicksalsschläge gut wegstecken und andere, die ständig das Gefühl haben, vom Leben benachteiligt zu sein. Jetzt hast Du eine mögliche Erklärung, warum es beide Arten von Menschen gibt.

 

Wenn es also stimmt, dass diese konstanten Glückslevel bei Menschen unterschiedlich verteilt sind, dann macht ein Zukunfts-ICH zwar immer noch zufrieden, aber es macht nicht glücklich. Für das Glück braucht man dann andere Hilfsmittel.

 

 

Werden wir Glück steigern können?

 

Soweit einmal zur Wissenschaft über das Glück und jetzt zurück zur eigentlichen Frage:  Werden wir im Jahr 2030 glücklicher und können wir unser Glücksempfinden steigern können oder nicht?

 

Nun, der erste Gedanke dazu ist ziemlich einfach: Wenn wir davon ausgehen, dass Glück eine biochemische Ursache hat, also im Grunde aus diesem Cocktail im Kopf heraus entsteht - dann kann es natürlich gesteigert werden.

 

Drogen tun genau das – sie verändern unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung, sodass wir uns entspannter, glücklicher, freier fühlen - Allerdings auf Kosten enormer Nebenwirkungen. Gibt es also eine Möglichkeit, das Glücksempfinden legal und bedenkenlos zu steigern?

 

 

Denkbar ist das durch eine Analyse des persönlichen Glückscocktails im Kopf. Wenn man die Mischung kennt, dann kann man sie auch künstlich herstellen. Entweder durch Hinzugabe der Wirkstoffe an sich oder das Anregen der natürlichen Produktion dieser Botenstoffe im Hirn.

 

Vereinfacht gesagt: Ein bisschen mehr Oxytocin und schon steigen die Gefühle für den Mitmenschen. Ein bisschen mehr Dopamin, schon steigen Antrieb und Motivation und der Mensch wird glücklicher.

 

In Labor Experimenten wird das tatsächlich auch schon gemacht. In der realen Welt ist es allerdings etwas schwieriger, denn unser Körper ist ein Meister der Anpassung und gewöhnt sich an bestimmte Effekte.

 

Du kennst das vielleicht bei Kaffee. Eine Tasse Kaffee putscht uns etwas auf, verleiht Antrieb und macht ein bisschen wach, aber wenn man täglich fünf Tassen Kaffee trinkt, dann spürt man kein Aufputschen mehr. Sprich, was da am Anfang funktioniert, das funktioniert am Ende nicht mehr.

 

 

Schöne neue Welt?

 

Das ist im Übrigen eine Erkenntnis und Diskussion, die schon Aldous Huxley angeregt hat. Der Schriftsteller hat einst einen Roman geschrieben „Schöne neue Welt".

In diesem Roman geht es im Prinzip darum, dass flächendeckend allen Menschen im ganzen Land eine Glücksdroge verabreicht wurde.

 

Die Bürger sind somit rundum zufrieden. Es gibt keine Revolution, keine Streiks, keine Demonstrationen. Das Land ist somit ziemlich einfach zu regieren und alle sind glücklich.

 

Diese Vorstellung ist natürlich Quatsch. Aber lass uns den Gedanken kurz mal besprechen: Wenn es wirklich irgendwann in dieser Welt eine funktionierende Glücksdroge geben würde, ohne Nebenwirkung und Suchtgefühlen - Das wäre eine der gewaltigsten medizinischen Innovationen.

 

Da liegt auch ein riesiges finanzielles Geschäftspotential drin, denn es würden wahnsinnig viele Menschen kaufen und konsumieren. Deshalb ist dieses Neuro-Enhancement, also die Hirnoptimierung, der wichtigsten Forschungsrichtungen, in die im Augenblick sehr viel Geld reinfließt. Aber nochmal: Es gibt bisher noch keine ganz sinnvollen und insbesondere dauerhaften Ergebnisse.

 

 

Forschungsbeispiele für Neuro-Enhancement

 

Allerdings gibt es viele Versuche. Und wenn man ein bisschen recherchiert, dann findet man die auch ganz einfach.

 

Beispielsweise gab es in den 80er Jahren eine Prozac-Welle. Ich weiß nicht, ob Du Dich erinnerst: Pozac galt damals als die Glückspille und wurde gefeiert.

Prozac regt zur Produktion von Serotonin an, also verändert den Cocktail in deinem Hirn zum besseren und das hebt die Stimmung. Allerdings hat sich dieses Mittel nicht durchgesetzt. Es wurde dagegen argumentiert und gesagt das mache süchtig usw.

 

Zweiter Versuch sind die Tranquilizer. Das sind im Prinzip Psychopharmaka. Sie werden bei  Angststörung eingesetzt und wirken beruhigend und angstlösend. Sie werden auch oft in der Medizin eingesetzt, wenn die Diagnose der Ursachen nicht ganz so klar ist. Wenn beispielsweise Nervosität, Stress, innere Unruhe, Verspannung usw. als Symptome vorliegen, dann kommt häufig ein solcher Tranquilizer zum Einsatz. Dieser lindert diese Symptome biochemisch und führt bei den Patienten zu einem besseren Lebensgefühl.

 

Der dritte Versuch beschäftigt sich mit Oxytocin. Dieses wird eingesetzt, besonders bei Soziophobie und manchmal auch bei Autismus. Gelegentlich sogar, wenn Mütter ihre Kinder nicht annehmen können. Also jedes Mal, wenn es eine zu große Distanz zwischen Menschen gibt. Oxytocin steigert das Vertrauen gegenüber anderen Menschen. Einige sagen sogar, es hebt die Moral, also die Empathie und die Moral-Fähigkeit.

 

Es gibt einen ähnlichen Stoff, der heißt Citalopram. Auch der bewirkt eine Erhöhung des Serotonin-Spiegels. In Laborversuchen damit wurde festgestellt, dass Menschen nach der Einnahme weniger dazu neigen, anderen Menschen Schaden zuzufügen. Sie werden also vertrauensvoller, verständnisvoller für andere.

 

Also kurz gesagt: Da wird viel geforscht. Aber wir sind noch lange, lange davon entfernt, dass man in die Apotheke oder in den Laden gehen und sich eine Glückspille bestellen kann.

 

Durch all diese Versuche hat die Wissenschaft inzwischen ein deutlich detaillierteres Verständnis von unseren Gehirnen.  Es gibt bereits Supercomputer, die versuchen ein menschliches Hirn zu simulieren. Bis 2030, das sind ja noch echte viele Jahre, bis dahin kann noch eine Menge passieren.

 

Also lautet die Prognose: Bis 2030 gibt es so etwas Ähnliches wie eine Glückspille. Wahrscheinlich werden wir sie nicht Glückspille nennen, sondern als ein weiteres Nahrungsergänzungsmittel ansehen, aber es wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit geben.

 

Die Schwierigkeit dabei ist, dass diese Pille individuelle auf Dich zugeschnitten sein muss, weil eben dieser biochemischen Mix, der im Kopf zum Glücksgefühl führt auch individuell ist. Aber wir werden in der Zukunft, dank Supercomputern, technologisch zu weit sein, diese individuelle Mischung kostengünstig analysieren zu können und diese Pille individuell zu produzieren.

 

 

Glückssteigerung durch direkte Hirntherapie

 

Es wird auch an weiteren Möglichkeiten geforscht, Glück zu steigern, ohne durch eine Pille oder Botenstoffe Einfluss auf das Gehirn zu nehmen.

 

Es gibt schon heute sogenannte Hirn-Schrittmacher. Das ist eine Kappe mit vielen Sensoren, die man sich auf den Kopf setzt und die kleine Elektroimpulse in das Hirn reingibt. Diese sorgen dafür, dass bestimmte Areale im Hirn schneller arbeiten.

 

Massenmarkttauglich wird das sicher nicht. Also wir werden so eine Maschine nicht bei uns zu Hause stehen haben. Aber es ist wahrscheinlich, dass diese Geräte in der Medizin bleiben und weiterhin insbesondere bei depressiven Patienten eingesetzt werden. Dort führen diese Hirn-Schrittmacher bereits tatsächlich zu einer Verbesserung des Zustandes.

 

Was schon eher Chancen hat, in den Massenbereich zu kommen, habe ich neulich bei einem Startup im Silicon Valley gesehen: Die haben einen kleinen Lappen produziert, den man sich auf die Stirn legt und der ebenfalls kleine Elektroimpulse in den vorderen Cortex gibt. Sogenannte Theta Wellen werden in das Gehirn gegeben und veranlassen dort, laut bisheriger Experimente, dass die Menschen reaktionsschneller werden und  besseres Kurzzeitgedächtnis haben. Sie können sich also Dinge besser merken und möglicherweise auch besser lernen.

 

Wenn das zu einem kleinen Preis sozusagen auf den Markt kommt, dann hat das echte Erfolgschancen. In Zukunft kauft man sich sowas dann im Laden und setzt sich damit 10 Minuten am Tag da hin und verbessert auf diese Weise die eigene Leistungsfähigkeit oder die Glücksgefühle oder was auch immer man im Hirn verändern möchte.

 

 

Glück wird messbar

 

Ich habe jetzt viel darüber gesprochen, was in der Zukunft möglich sein wird. Aber was haben wir davon, wenn wir unser Glück steigern können? Die einen werden solche Pillen als ekelhaft, unnatürlich und unmoralisch empfinden. Andere finden es einfach nützlich und interessant. Und egal, zu welcher Gruppe du gehörst, wirst Du trotzdem mit einer anderen Prognose konfrontiert: In den nächsten zehn Jahren wird es höchstwahrscheinlich möglich, Glück zu messen.

 

Erinnerst Du Dich noch an den Anfang – an die Geschichte in meinem Buch, an die 72%? Wenn die Tochter sagt: "Ich bin im Augenblick 72 % glücklich, zeigt mir mein Handy" Dann hat dieses Handy vorher irgendwelche Daten gemessen und kommt eben auf 72 %.

 

Kurz gesagt: Die banale Aussage ist: Wenn man Glück steigern will, dann muss man es vorher messen. Sonst weiß man ja nicht, dass man es gesteigert hat. Sonst hat man nur so ein komisches Bauchgefühl. Und das gilt übrigens für alle Bereiche des Lebens. Also alles das, was wir messen können, können wir kurze Zeit später auch steigern. Und genau das wird geschehen: Wir werden Glück messen können. Wir werden diese Echtzeitdaten in den nächsten 10 Jahren bekommen - aus unserem Körper, aus der Biochemie des Hirns, aber natürlich auch aus den anderen Körperbereichen. Wir werden Emotionserkennung aus dem Gesicht haben. Wir schauen einfach ins Handy, machen ein Selfie oder so und das Handy sagt uns: Du bist glücklich oder nicht, zu dem und dem Grad. Wir werden diese Emotionserkennung auch anhand der Sprache erkennen - man kann einfach in sein Handy hineinsprechen. Möglicherweise auch aus Hirnströmen - Das ist noch ein bisschen weiter weg. Aber diese Emotionserkennung, aus dem Gesicht und aus der Sprache ist total dicht dran.

 

Dann werden wir in eine Situation kommen, in der Geräte besser beschreiben können, in welchem Emotionszustand wir uns gerade befinden als wir selbst. Sie wissen, ob wir nun glücklich sind oder nicht glücklich sind oder eben zu 72% oder nur 32 %.

 

 

 

Glücksapps als Life-Coaches 

 

Diese Prognose ist blöd für alle, die nicht dran glauben, dass man Glück steigern kann, weil sie keinen Sinn in diesem Messen sehen werden. Die fühlen sich eher überwacht.

 

Die gleiche Prognose ist ganz super für alle, die glauben, wir können das Glücksgefühl steigern und das auch wollen, denn die wissen dann plötzlich, wie es funktioniert.

 

Wie es funktioniert ist ganz einfach, nämlich diese künstliche Intelligenz, also die Glücksapp auf dem Handy, macht Vorschläge, die viel besser sind als von menschlichen Coaches.

 

Sie wird dir einfach sagen: "Nimm doch die Pille oder dieses Nahrungsergänzungsmittel." Möglicherweise schlägt sie Dir auch Elektrozeutika vor. So nennt man diesen Lappen, den ich eben erwähnt hatte, der von außen Impulse in das Hirn reingibt.

 

Diese App schlägt vielleicht sogar Veränderungen in Deinem Leben vor. Veränderung von Abläufen, die Du regelmäßig machst oder sie schlägt vor, dass irgendwelche Gedanken, die Du Dir machst, irgendwelche Befürchtungen, die Du irgendwie geäußert hast, dass Du diese nochmal überdenken oder sie vielleicht neu bewerten sollst.

 

Kurz gesagt, diese künstliche Intelligenz - die bessere Antworten geben wird als ein menschlicher Coach - die sorgt durch die Informationen, durch Anregungen, durch Tipps dafür, dass wir glücklicher werden.

 

Übrigens an alle Coaches, die das jetzt hier lesen: Coaches werden dadurch natürlich nicht arbeitslos. Sie verändern nur ihre Arbeit. Sie arbeiten mit solchen KIs, mit solchen Apps zusammen und überlassen sozusagen diesen die Analyse. Ihr Job ist das Motivieren, das Begleiten usw.

 

Das alles ist aber noch 10 Jahre in der Zukunft. Insofern ist das nicht alles morgen schon auf unseren Handys, aber den Anfang, den wirst Du vielleicht sogar schon in den nächsten Monaten, aber mindestens in den nächsten zwei Jahren sehen: Nämlich, dass Apps auftreten werden, die Dein individuelles Glücksgefühl auf dem Handy anzeigen.

Das ist sozusagen der Anfang der Geschichte und das Ende der Geschichte sind dann, solche Avatare, also künstliche Intelligenzen, die mich dann besser kennen werden als ich mich selbst.

 

Soweit die Begründung für meine Prognose, dass im Jahr 2030 in dem Kapitel in meinem Buch 72% Glücksgefühl relativ normal sein werden und, dass es auch eine Pille zum Steigern des Glücksgefühls geben wird. Das ist aus heutiger Sicht eine ziemlich korrekte Prognose.

 

 

Was wir aus den Happiness Indizes für unsere Zukunft lernen können

 

Aber was heißt das jetzt für Dich? Was kannst Du mit diesem Wissen jetzt machen?

 

Vielleicht hast Du schon einmal von solchen Glücksindizes gehört. Es gibt beispielsweise den Happy Planet Index. Da wird untersucht, welches Land auf der Welt das glücklichste ist. Also es gibt diesen Happy Planet Index. Dann gibt's den World Happiness Report und es gibt auch noch den World Happiness Index. Die machen alle ungefähr dasselbe – sie untersuchen, in welchen Ländern die glücklichsten Menschen leben. Die daraus folgende Diskussion ist spannend. Sie beschäftigt sich nämlich mit der Frage, ob ein Land verpflichtet ist, seine Bürger glücklich zu machen.

 

Wahrscheinlich weißt Du, dass in Bhutan beispielsweise Glück der erste Verfassungsgrundsatz ist. Es steht also in der Verfassung so etwas wie „Unsere Menschen, die Bürger dieses Landes, haben das Recht, glücklich zu sein“.

 

In den USA, in der Unabhängigkeitserklärung – du erinnerst Dich vielleicht an meinen Impuls dazu - stehen Life, Liberty and the Pursuit of Happiness in der Unabhängigkeitserklärung - an dritter Stelle sozusagen das Recht auf Glück. Also ehrlich gesagt wird das in den USA nicht mit Glück interpretiert, sondern eher als das Recht, seine bestmögliche Zukunft zu erreichen.

 

Ich finde, die Diskussion zum Recht auf Glück sollten wir in diesem Land auch mal führen - ob Deutschland, ob der Staat möglicherweise eine Verpflichtung hat, Menschen glücklich werden zu lassen.

 

 

Warum sind arme Menschen glücklicher?

 

Zurück zu den Indizes selbst: Aus den Untersuchungen entstehen Ranglisten der Länder mit den glücklichsten Einwohnern.

 

Was glaubst Du welche Länder da ganz oben stehen? Spannenderweise gehört Costa Rica immer zu der Spitzengruppe. Es gab mal ein Jahr, da war Kuba Nummer eins. Das merkwürdige daran ist, dass die Menschen in Kuba so gut wie nichts haben. Sie leben diesem sozialistischen Fidel Castro Regime mit dem Embargo der USA und der anderen Länder und haben dadurch kaum Besitztümer.

 

Ich habe da mal einen Monat Urlaub gemacht und bin durch Kuba getrampt. Dort findest Du Menschen, die haben nur zwei Hosen, nämlich eine gute und eine für alle anderen Tage. Und sie haben zwei T-Shirts, nämlich eins für gute und alle anderen Tage. Du kannst dir sicher sein, dass die Sachen für alle anderen Tage Löcher haben -mehr haben die Menschen nicht.

 

Jetzt ist die Frage: Wieso stehen die beim Glücks Index ganz oben? Bei der Erhebung dieses Glücksindex werden die Menschen gefragt, wie glücklich sie sind und die Menschen in Kuba sagen also: „Ja, wir sind total glücklich“ – warum ist das so? Warum sagen in diesen Ländern, denen es nach Reichtumskriterien wirklich schlecht geht, die Menschen, dass sie glücklicher sind als in Ländern mit großem Reichtum?

 

Ich weiß es natürlich nicht genau, aber ich habe eine Vermutung: Es kommt meiner Ansicht nach, weil Glück nicht nur aus dem persönlichen Erleben des eigenen Lebens kommt, sondern ganz oft auch aus dem Vergleich mit anderen.

 

Wenn ich also in einem Land lebe, in dem alle nichts haben -  ich also nicht schlechter bin als die anderen - dann bin ich damit zufrieden. Wenn ich aber in einem anderen Land lebe, mit einem höheren Reichtums-Niveau, wo es eben Ärmere und Reichere gibt und ich dort immer auf meinen Nachbarn schaue und der hat mehr oder bessere Dinge, dann ich fühl mich irgendwie zurückgesetzt und unglücklich.

 

 

Was bedeutet das für Dein Zukunfts-ICH?

 

Was bedeutet das nun für Dich, für Deinen Weg zur Zukunft? Für meine Coachings und all die Coachees, die sich mit mir auf den Weg machen in eine bessere Zukunft führt das zu einer ganz wesentlichen Schlussfolgerung: Wir müssen es schaffen, wenn wir glücklicher werden wollen, dass wir uns nicht mit den anderen vergleichen. Stattdessen sollten wir uns mit uns selbst, mit unserem früher Ich vergleichen - sozusagen nicht mit dem Zukunfts-ICH, sondern mit dem Vergangenheits-ICH.

 

Und dann macht ein Zukunfts-ICH richtig Sinn, weil ein Zukunfts-ICH halt besser ist als das Vergangenheits-ICH und das macht, wenn man diesem Gedanken folgt, glücklicher.

 

Also wie bekommt man diesen Vergleich mit sich selbst in den Kopf und hört auf, sich mit dem mit dem Nachbarn zu vergleichen? Einer dieser Wege ist tatsächlich, an seinem eigenen Zukunfts-ICH zu arbeiten. Also genau das, was Coachees mit mir machen in diesen drei Schritten - Zukunftsumfeld bestimmen, dort die deale Positionierung bestimmen und dann den Weg dahin gehen.

 

 

Videotipp: Das Glück ist ein seriöses Geschäft

 

Jetzt hab ich noch einen Tipp: Wenn Dich das interessiert mit diesem Happiness Index und welches Land sozusagen glücklicher ist als das andere und warum das so ist und was man daraus schlussfolgern kann – dann habe ich ein Video für Dich.

 

Ein Video von einem Menschen der heißt Nick Marks. Ich habe ihn zu einem meiner Zukunftskongresse eingeladen und getroffen und dort hat er einen Vortrag gehalten. Du findest ihn hier: Vortrag Nick Marks beim Zukunftskongress

 

Auf der Website von Nick steht: Happiness is a serious business" - Also "Das Glück ist ein seriöses Geschäft" sozusagen. Nick macht solche Glücks Indizes und leitet dann auch ab, was Menschen machen sollen, um glücklicher zu werden. Also wenn Dich das interessiert, dann schau Dir dieses Video an: Vortrag Nick Marks beim Zukunftskongress

 

 

Dem Glück durch Serendipity Management auf die Sprünge helfen

 

Mein letzter Gedanke zum Thema Glück ist bezogen auf Deinen Weg zu Deinem Zukunfts-ICH. In der dritten Phase, in der es um das Erreichen des Zukunfts-ICHs geht, bieten wir ein Seminar an. Es heißt Rulebreaker Programm und ein Programmpunkt in diesem Seminar heißt: "Wie können wir dem Glück auf die auf die Sprünge helfen?"

oder auf Englisch ausgedrückt "Serendipity Management".

 

Vielleicht hast Du schon einmal davon gehört und es vielleicht auch schon selbst erlebt:  Sicher kennst Du das Sprichwort: Das Glück ist mit den Tüchtigen.

 

Beispielsweise wenn samstags die Bundesliga spielt, dann sagen die Sportreporter ganz oft : „Ah, das ist der typische Bayern Dusel.“, wenn Bayern wieder mal in der Nachspielzeit das 1:0 geschossen hat und dann doch gewonnen hat, obwohl das ganze Spiel nicht so gut war. Nach dem Spiel, in den Interviews sagen dann die Spieler: "Ja, wir hatten ein bisschen Glück, aber das Glück wir uns auch erarbeitet."

 

Da ist jetzt die Frage: Was hat Glück mit Arbeit zu tun? Kann man sich Glück erarbeiten? Und ja, es stimmt, das kannst Du. Und genau dafür brauchst Du, wenn Du tatsächlich Deine bessere Zukunft erreichen willst, ein sogenanntes "Serendipity Management".

 

Das Glück ist natürlich durchaus Zufall, aber statistisch gesehen stimmt es tatsächlich, dass Du dem Glück eine größere Trefferfläche bieten kannst, wenn Du viele Dinge gleichzeitig und fleißig machst.

 

Dafür gibt in dem Rulebreaker Programm eine eigene Lektion dazu und wenn Du Dich möglicherweise entscheiden solltest, mich als Zukunftscoach zu nehmen und Dein bestes Zukunfts-ICH der nächsten fünf Jahre zu entwickeln und Dich dabei begleiten zu lassen, dann wird das ein wichtiger Punkt sein: Wie kannst Du Deine Trefferfläche erhöhen, um das Glück öfter bei Dir auftreffen zu lassen?

 

Klingt jetzt vielleicht ein bisschen esoterisch, ist aber überhaupt nicht esoterisch, sondern pure Wissenschaft. Die Methode kommt aus der aus der Zukunftsforschung. Google mal das Wort Serendipity Management, dann kannst Du mehr dazu lesen, was das alles bedeute.

 

 

Deine ersten Schritte zu einem glücklicheren Leben

 

Zusammengefasst haben wir heute Folgendes gelernt: Ein Zukunfts-ICH hilft, um glücklicher zu sein. Das haben wir an mehreren Stellen festgestellt. Es ist aber keine Garantie. Du erhöhst nur die Wahrscheinlichkeit zum Glücklichsein um ein großes Stück.

 

Wenn Dich das interessiert, und Du Dich fragst, was dieses Zukunfts-ICH und dieses Serendipity Management ist, dann beginne mit dem Janszky Day.

 

Also es gibt im Jahr mehrere Samstagnachmittage an denen ich diesen Weg zum Zukunfts-ICH ganz einfach erkläre für einen sehr kleinen Preis. An diesem Tag bekommst Du einen echten Überblick darüber, was Du tun musst, wenn Du Deine Zukunft gestalten willst und was die einzelnen Schritte sind. Also: Ich würde mich freuen, wenn ich Dich an einem dieser Tage sehe. Dein Ticket bekommst Du hier: Janszky Day.

 

Ganz zuletzt habe ich wie immer eine kleine Aufgabe für Dich: Bitte schreibe Dir bis zum nächsten Blogpost eine Prozentzahl auf, wie glücklich Du bist. Im Augenblick kannst Du das noch nicht mit dem Handy messen aber wie glücklich fühlst Du dich intuitiv?

 

Wenn die Zahl, die Du aufschreibst, kleiner als 72% ist. Dann musst Du etwas unternehmen, dann lebst Du unter Deinen Glücks-Möglichkeiten. Wenn sie darüber ist? Top!

 

Ich wünsche Dir eine wunderbare Woche und wenn wir uns nächste Woche wiedersehen, dann weißt Du bitte, zu wieviel Prozent Du glücklich bist und ob Du was tun musst. Ansonsten hättest Du meinen heutigen Impuls nicht so richtig verstanden.

 

Du verdienst es, glücklich zu werden! Aber vielleicht hast Du es Dir einfach noch nicht verdient. Und wenn das so ist, dann musst Du Deinen Weg zum Zukunfts-ICH jetzt starten.

 

Also, ich wünsche Dir eine mega große Zukunft, hab ne tolle Woche,

Dein Sven

 

Datum der Veröffentlichung 24.02.2021 #ZukunftdesTages


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