ZUKUNFTS-IMPULSE

vom erfolgreichen  Zukunftscoach und Mr. Future 

SVEN GABOR JANSZKY

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Zukunftsthemen, Denkanstöße und Innovationsfortschritt

Welche fünf Menschen mein Leben prägten

 

Herzlich willkommen zu einem neuen Zukunftsimpuls für diese Woche. Heute geht es gar nicht so sehr um das Thema Zukunft. Es betrifft eher die Gegenwart.

 

Ich habe neulich einen Podcast gemacht und in diesem Podcast gibt's ja immer diese Standardfragen: „Nenne die 5 Besten...“ Da wurde ich gefragt, welche Menschen in meinem Leben eigentlich mein Denken geprägt haben. Ich fand diese Frage erst ein bisschen blöd, aber je mehr ich über diese Frage nachgedacht habe, desto interessanter fand ich sie. Deshalb will Dir das gleich erzählen.

 

Bevor ich das anfange, möchte ich Dich fragen: „Weißt Du eigentlich, welche Menschen Dich und Dein Denken in Deinem Leben geprägt haben? Könntest Du Deine Liste aufschreiben? Wer würde da als erstes drauf stehen? 

 

Fünf Menschen, die mein Denken geprägt haben

Als erstes kommt man natürlich auf die Familie: die Großmutter oder der Großvater oder Mama und so weiter. Und nach der eigenen Familie fallen einem dann auch noch andere ein: die großen Promis wie Barack Obama, Nelson Mandela, Mutter Theresa etc.

 

Wenn ich manchmal sowas von anderen Menschen lese und die nennen Nelson Mandela und Barack Obama, dann denke ich mir immer: „Das sind ja tolle Menschen, klar, die sind vielleicht sogar Vorbilder. Aber stimmt das wirklich, dass sie uns, unser Denken, so stark geprägt haben?“ Also welchen Teil meines Denkens hat Nelson Mandela geprägt? Mir fällt keiner ein. 

 

Und deshalb habe ich überlegt, wer wirklich die Menschen sind, die mich wirklich geprägt haben. Und ich habe hier fünf für Dich zusammengestellt, die Du vermutlich nicht kennst.

 

 

Nr. 1: Horst Rahe und seine Kreuzfahrtlinie

Ich fange mal mit dem ersten an. Der erste heißt Horst Rahe und die Geschichte von Horst beginnt im Jahr 1972, da war ich noch nicht einmal auf der Welt.

Horst kommt aus einer Kaufmannsfamilie und ist ein erfolgreicher Unternehmer auch im Rederei Geschäft. Im Jahr 1972 bekommt er Besuch von einem Amerikaner, der sagt: „Horst, ich habe eine super Idee. Wir gründen gemeinsam eine weltweite Kreuzfahrtlinie. Wir, Amerikaner, haben diesen englischsprachigen Sprachraum und Riesenpotenzial. In Deutschland gibt es dieses lukrative Co. KG Modell. Lass uns zusammen machen. Ich habe schon ein Konzept - das sind Schiffe und Routen, die es noch nie gegeben hat. Ein ganz tolles neues Geschäft." Was sagt Horst? Der sagt: „Okay, ich gehe mal zur Bank und frage nach einem Kredit" Was macht die Bank? Sie gibt ihm kein Geld.

 

Also Amerikaner fährt wieder nach Hause. Er heißt Ted Harrison, und gründet allein eine Kreuzfahrtlinie - die Carnival Cruise Line, die heute die größte Kreuzfahrtlinie der Welt. Horst Rahe hätte dabei sein können, hätte 50% haben können, hatte aber seine Chance verpasst.

Er bekommt 20 Jahre später im Jahr 1992 eine neue Chance.

 

Nach der deutschen Widervereinigung erwarb Horst das hochdefizitäre ehemalige DDR-Kombinat „Deutsche Seereederei“ in Rostock, was keiner haben wollte und hat die Idee vom Amerikaner umgesetzt. Dies war der Beginn der AIDA Cruises-Clubschiffe: Kreuzfahrten, die für die Masse gemacht wurden, für den kleinstmöglichen Preis und Fun & Action auf dem Schiff.  Heute ist er ein Multimillionär.

 

Brich Grundregeln, an die alle anderen glauben!

Ich habe Horst in meinem Leben paar Mal getroffen und ihn für mein Buch „Rulebreaker“ interviewt. Und Ich habe von ihm gelernt, dass jeder von uns, egal welchen Hintergrund er hat, internationale Märkte in der Wirtschaft verändern kann.

Wenn man es richtig macht, wenn man es strategisch tut, nämlich wenn man die Grundregeln der Branche bricht, also die Regeln, an die alle anderen in der Branche glauben.

 

 

Und wie macht man das? Horst hat zwei großartige Ideen kombiniert, nämlich Kreuzfahrt und Cluburlaub. Also keiner von diesen alten Kreuzfahrt Reedereien hätte jemals gedacht, dass man ein Clubschiff für  Tausende von Menschen bauen kann. Horst Rahe hat ein großartiges Beispiel dafür geliefert Was hat er gemacht? Der hat sich angeschaut: Es gibt hier die Kreuzschifffahrt-Branche, in der ist seit 100 Jahren eigentlich nichts passiert und parallel in einem sehr ähnlichen Markt, nämlich dem Tourismus entwickelt sich gerade etwas sehr interessantes, nämlich der Cluburlaub.

Und er hat einfach nur gesagt: "Mensch, ich nehme einfach beides - hier den Cluburlaub und hier dieses Kreuzfahrtschiff. Ich tue es zusammen und mache Clubschiff draus. Also ich vereine das Beste aus zwei Welten.“

Also er hat die Grundregeln, die Konventionen, die ungeschriebenen Gesetze, an die alle anderen glauben gebrochen. Und das konsequent. Seit ich das verstanden habe, was Horst da gemacht hat, ist mein eigenes Leben zu einem Leben voller Regelbrecher geworden. Das hat mich geprägt.

 

 

Also er hat die Grundregeln, die Konventionen, die ungeschriebenen Gesetze, an die alle anderen glauben  gebrochen. Und das konsequent. Seit ich das verstanden habe, was Horst da gemacht hat, ist mein eigenes Leben zu einem Leben voller Regelbrecher geworden. Das hat mich geprägt.

 

 

Nr. 2: Bernd Schorb und die qualitative Wissenschaft

Der zweite, über den ich reden möchte, heißt Bernd Schorb. Er war mein Professor an der Universität und einer der größten Experten für Medienpädagogik in Deutschland.

 

Ich habe von Bernd die Beschäftigung mit der Wahrheit gelernt. Und das klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch. Ich versuche das mal zu erklären:

 

Ich habe von Bernd Schorb meine Liebe, meine Zuneigung zur Wissenschaft, zur qualitativen Sozialforschung und meine Ablehnung von Statistik und quantitativer Marktforschung gelernt.

 

Es gibt in der Wissenschaft diesen endlosen Streit zwischen quantitativer und qualitativer Sozialforschung. Die quantitativen Forscher behaupten, sie könnten durch Statistik bestimmte Muster und Gesetzmäßigkeiten erkennen, und damit die Welt beschreiben. Das machen übrigens auch viele Naturwissenschaftler. Qualitative Forscher sagen dagegen - Statistik kann niemals die Welt beschreiben. Denn die Welt des Sozialen, über die wir reden, also die Welt der Veränderung und damit auch die Welt der Zukunft, hat keine Gesetzmäßigkeiten, keine Naturgesetze, die man erkennen kann. Diese soziale Welt verändert sich, weil bestimmte Menschen unter bestimmten Einflüssen von außen sich in einer bestimmten Art und Weise verhalten.

 

Und das hat menschliche Gründe. Die haben Angst, die haben Hoffnung, die spüren Druck, die werden gezwungen, die spüren den Freiheitsdrang, die wollen Gutes tun, die haben einen Glauben, also eine Religion und so weiter und so fort. Das sind alles Gründe, aus denen Menschen heraus Entscheidungen treffen. Und diese Gründe kann man auch wissenschaftlich erkennen, wenn man mit diesen Menschen redet. Wenn man sie beobachtet und Interviews führt, aber nicht durch Statistik, sondern durch Reden, durch Fragen, vor allem durch die Frage nach dem „Warum?“

 

Das sind die qualitativen Forscher. Und dann sagen die quantitativen Forscher dann wieder: „Angst, Hoffnung, Glaube, Freiheitsdrang. Das trägt keine valide Aussage in sich. Daraus kann man ja gar keine Prozentzahlen bilden“. Dann antworten die Qualitativen: „Ihr kommt zwar mit irgendwelchen Prozentzahlen, aber die sind ja eh falsch. Und wenn sie falsch sind, dann ist es doch ehrlicher, überhaupt gar keine Zahlen erst zu produzieren, statt irgendeine Zahl vorzugaukeln, die angeblich die Wahrheit ist“. Und so geht das immer hin und her gerissen zwischen diesen qualitativen und quantitativen Forschungen.

 

Es gibt keine Wahrheit, nur Meinungen.

Mein Professor hat mir über eine quantitative Studie erzählt, die statistisch herausbekommen hat, dass je mehr Feuerwehrleute im Einsatz bei einem Feuerwehreinsatz sind, desto größer ist der Schaden. Der Ratschlag der Studie war, weniger Feuerwehrleute einzusetzen. Das sagt meiner Meinung nach viel über die quantitative Forschung aus.

 

In meinem Denken führte diese Diskussion mit Bernd Schorb zu der Überzeugung, dass es vermutlich gar keine Wahrheit gibt. Und falls es stimmt, dass es gar keine Wahrheit gibt, sondern nur Meinungen, dann gibt es nicht eine Zukunft, die man erkennen kann, sondern gibt es viele mögliche Zukünfte.

 

Und dann gibt es unter diesen vielen möglichen Zukünften wahrscheinlich auch einige, die wahrscheinlicher sind als andere, weil sie eben von Menschen, Finanzen, Politik getrieben werden, die Macht haben, ihre Meinung durchzusetzen. Und genau dieses Denken, dass es keine Wahrheit gibt, ist die Grundlage von wissenschaftlicher Zukunftsforschung. Genau das hat mich geprägt. Und das ist auch die Grundlage der Methode der zehn Zukunfts-ICHs, mit der ich als Zukunftscoach die Menschen zu ihrem bestmöglichen Zukunfts-ICH bringe.

 

Es gibt nicht eine Zukunft. Es gibt viele Optionen. Und während die anderen Coaches immer auf der Suche nach der allgemeingültigen Wahrheit sind, die man über seine Zukunft finden soll,  also dieses "Why". Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass es das überhaupt nicht gibt. Es gibt nicht das eine "Why" in mir. Sondern das Leben besteht aus einer Vielzahl von Möglichkeiten und Optionen.

 

Dein Weg zum Zukunfts-ICH

Die Aufgabe von mir als Zukunftscoach ist es: Erstens diesen Möglichkeiten Raum, diesen Optionen so groß wie möglich und so sichtbar wie möglich zu machen, damit man ihnen überhaupt vor Augen hat. Zweitens den Menschen eine Methode zu geben, aus dieser Masse der Möglichkeiten die beste für sich herauszusuchen. Drittens sie an die Hand zu nehmen und dann dafür zu sorgen, dass sie dieses Bestmögliche Zukunfts-ICH auch noch erreichen. Nichts anderes tue ich.

 

 

Nr. 3: Michail Gorbatschow: Perestroika und Glasnost

Der dritte Mensch, über den ich reden möchte, heißt Michail Gorbatschow. Den kennt wahrscheinlich fast jeder, weil der mal Präsident der Sowjetunion war. Gorbatschow kam an die Macht mitten im Kalten Krieg. Damals war ich etwa 15 Jahre alt und lebte in der DDR. In dieser Zeit wusste jeder in der Welt, dass die Trennung in Ost- und Westdeutschland die Folge des Kalten Krieges war. Und mein Land, die DDR, funktionierte nach den Regeln der alten Herren von der SED.

 

Jeder hatte so seine Ideologie, von der er keinen Millimeter abweichen durfte, um keine Schwäche zu zeigen. Es war eine Zeit, wo niemand auf der Welt daran glaubte, dass die Situation der Starre des Kalten Krieges sich ändern kann. Und dann kam Michail Gorbatschow. Und sagte zwei Worte: Perestroika und Glasnost. Also auf Deutsch: Umbau und Offenheit. Plötzlich ging ein Ruck durch den Osten. Warum? Weil einer da plötzlich von der Möglichkeit der Veränderung sprach. Er sprach davon, dass die Veränderung gut ist und zu etwas Besserem führen kann. Und mir mit meinen damals 15 Jahren hat es die Augen geöffnet. Mir wurde klar, dass nichts auf dieser Welt alternativlos ist.

 

Triff keine alternativlosen Entscheidungen

So ausweglos die Lage auch scheint, es gibt immer eine Alternative. Ob diese Alternative auch umsetzbar ist, eine ganz andere Frage. Aber es gibt sie und die Gewissheit, dass es für jede Fragestellung eine Alternative gibt, die ändert das eigene Mindset und das eigene Leben. Jedenfalls habe ich das ganz konkret für mein Leben so gelernt. Und seitdem habe ich mir eine Grundregel für mein Leben angewöhnt, nämlich „Triff eine wichtige Entscheidung in Deinem Leben niemals, ohne mindestens drei Alternativen zur Wahl zu haben und die durchdacht zu haben“. Ich bin absolut überzeugt davon, wer nur eine Alternative zur Wahl hat, trifft eine schlechte Entscheidung. Und genau dieses Grundprinzip, dass man niemals eine Entscheidung treffen darf, ohne drei Alternativen zur Wahl zu haben, ist das, was ich allen meinen Coachees mitgebe, was ein Grundprinzip des Wegs zum Zukunfts-ICH ist. Ansonsten erreicht man nicht seine bestmögliche Zukunft.

 

 

Nr. 4: Dieter Bohlen und seine Shitstorms

Der nächste Mensch, über den ich gerne kurz reden will, heißt Dieter Bohlen. Ich kenne Dieter Bohlen nicht persönlich und ich mag nicht mal seine Musik nicht einmal besonders, aber dieser Mensch hat mich in meinem Leben fasziniert. Und zwar nicht wegen seiner Musik, sondern aus dem Grund, dass er für viele andere Menschen zu einer Art Hassobjekt geworden war. Schon lange bevor das Wort Shitstorm erfunden war, zog über Dieter Bohlen ein Shitstorm nach dem anderen hinweg.

 

Ich habe das mal selbst erlebt. Ich habe einen Zukunftskongress in Oldenburg organisiert und interessanterweise Dieter Bohlen kommt aus der Nähe von Oldenburg. Deswegen kam ich damals auf die Idee, ihn als Speaker zu diesem Zukunftskongress einzuladen. Als ich das meinen Organisationspartnern in der Stadt Oldenburg vorschlug, da rannte ich gegen eine Wand voll eisiger Kälte. Also schlimmer ging es nicht. Und ich wusste nicht, warum.

 

Dieser Mensch hat immer hart gearbeitet. Er war sicher nicht der beste Sänger auf der Welt und auch nicht der beste Produzent. Aber der hat viele Hits geschrieben. Millionen Menschen haben seine Musik gekauft. Aber wenn man den Namen Dieter Bohlen sagt, dann ist man unten durch.

 

Such Dein Glück nur in Dir selbst!

Ich habe das nie verstanden, warum das so ist, aber mich hat interessiert, wie jemand sowas aushält und damit umgeht? Also im Grunde muss es ihm egal sein, was andere von ihm denken. Ansonsten kann man mit dieser Situation überhaupt nicht umgehen. Und mir selbst hat das klargemacht, dass das Glück, also die Zufriedenheit mit sich und der Situation, niemals von außen entsteht, sondern immer nur aus einem selbst herauskommt. Ich glaube, die einzige Möglichkeit für ihn, mit seiner Umwelt umzugehen, ist sein Glück nur in sich selbst zu suchen.

 

Das Grundprinzip, dass wirkliches Glück, wirkliche Zukunft niemals von außen entsteht, sondern immer nur aus sich heraus, dass man selbst dafür verantwortlich ist, seine Zukunft zu bauen und dass jeder Mensch auf dieser Welt selbst in der Lage ist, innerhalb seines Möglichkeitenraumes sein bestmögliches Zukunfts-ICH zu bauen und dann auch zu erreichen, ist die Grundlage meines Zukunftsprogramms "Tomorrowing Your Life" oder "Rulebreaker".  

 

 

 

Nr. 5: Thomas Tuchel und das Lernen zu Vergessen

Wer ist der Fünfte in der Runde? Das ist Thomas Tuchel, der Fußballtrainer, der im Augenblick bei Chelsea London trainiert. Als er noch in Deutschland war, haben wir ein paar Mal miteinander zu tun gehabt.

Und der Grund dafür war, dass ich damals eine große Frage in meinem Kopf hatte. Diese Frage war ein bisschen ungewöhnlich und niemand konnte mir die beantworten.

 

Die Frage hieß: „Wie kann man das Vergessen lernen?“  

Warum hatte ich diese Frage im Kopf? Als Zukunftsforscher habe ich vielen Unternehmen geholfen eine tolle Zukunftsstrategie zu entwickeln. Aber ich habe festgestellt, dass obwohl sie klare Strategie hatten, haben sie die Umsetzung meist ganz schwierig hinbekommen. Warum? Weil Führungskräfte, Mitarbeiter sowie Vorstand nicht hinbekommen haben, die alten Regeln zu vergessen. Also die Regeln des alten Geschäftes loszulassen und Platz für neue Regeln, neue Geschäftsmodelle, Technologien zu schaffen. Dieses Phänomen, etwas nicht schnell genug vergessen zu können, hat dazu geführt, dass einige Unternehmen pleite gegangen sind.

 

Damals habe ich gedacht: „Irgendwer muss mir doch sagen können, wie das mit dem Vergessen geht“. Dann habe ich angefangen, Emails an Fußball-Trainer aus der Bundesliga zu verschicken.

 

Warum? Weil ich mir dachte, immer wenn es einen Trainerwechsel in der Bundesliga gibt, müssen die doch aus den Köpfen der Spieler die alten Denkmuster, sogenannte Automatismen, möglichst schnell rauskriegen und mit neuen ersetzen. Die müssen die vergessen lassen. Ich habe geglaubt, wenn die Fußballtrainer mir sagen könnten, wie sie das mit ihren Spielern machen, dann könnte ich das auf die Wirtschaft übertragen. Dann hätte ich den Heiligen Gral von Veränderung und Change-Management gefunden.

 

Und ehrlich gesagt, diese Fußballtrainer, an die ich diese E-Mail geschickt habe, haben die Frage gar nicht verstanden. Nur von einem einzigen kam eine E-Mail zurück - das war Thomas Tuchel.

 

Es ist etwa zehn Jahre her, da hat er mir damals erzählt, dass, als er Trainer von Mainz05 geworden ist, er gesehen hat, dass die Spieler nur eine Grundregel im Kopf hatten. Nämlich wenn jemand einen Ball kriegt, muss der die Seitenlinie lang nach vorne also „longline“ spielen und dann in die Mitte flanken. Und der Tuchel war schon immer ein Datenmensch und hat in der Statistik gesehen, dass es der blödeste Spielzug ist, weil die Wahrscheinlichkeit, dass man auf diesem Weg den Ball weggenommen kriegt, am höchsten ist.

 

Raus aus altem Denkmuster!

Dann hat er sich entschieden, dass die Mannschaft kein longline spielen soll, sondern diagonal. Wenn er über die Geschichte redet, sagt er: „Hätte ich meinen Spielern gesagt: Spielt jetzt nicht mehr longline, spielt diagonal. Was hätten sie gemacht? Sie hätten longline gespielt.

Weil jeder Mensch, Du und ich, mehr als 99 % seiner alltäglichen Entscheidungen nicht bewusst trifft, sondern unterbewusst. Die folgen automatisierte Routinen, also automatisierten Denk- und Verhaltensmustern, die im Unterbewusstsein sind. Die kann man sich nicht verbieten, weil sie nicht bewusst sind.

Also hat er etwas anders gemacht: Er hatte die Ecken von einem Trainingsplatz abgeschnitten. Das heißt - bei der Mittellinie war das breit und dann ging die Außenlinie direkt zum Torpfosten. Hätten die Spieler versucht longline zu spielen, hätten die direkt ins Aus gespielt. Er hat ihnen die Möglichkeit weggenommen, ihre alte Routine weiter zu folgen, und gleichzeitig die Möglichkeit gelassen, sich eine neue selbst zu suchen. Er hat niemals gesagt: „Spielt diagonal“. Zufällig ging es nur noch diagonal.

Und das habe ich von Thomas gelernt.

 

Vergessen ist die wichtigste Eigenschaft des Hirns und wir können es trotzdem nicht bewusst steuern. Wir lernen das nicht. Nicht in der Schule, nicht in der Universität. Und ehrlich gesagt das Wissen darum, wie man sich selbst steuert, wie man selbst sein Vergessen steuern kann, hat meinem persönlichen Leben eine neue Qualität gegeben und auch meine Arbeit geprägt.

 

Das ist einer der wesentlichen Gründe, warum ich in meinem Coaching Programm nicht nur behaupte, dass wir Dein bestes Zukunfts-ICH finden, wir geben Dir das Versprechen, dass Du dieses Zukunfts-ICH auch erreichst.

 

Und das hat viel mit dieser Methode zu tun, die automatisierten Denkmuster aus Deinem Kopf rauszuschieben, zu vergessen und Dich für neue zu öffnen 

 

Erkenne Dein Mindset!

Also das waren die fünf Menschen, die mein Denken in den letzten Jahren geprägt haben. Und ich hoffe, das war ein bisschen inspirierend für Dich. Für mich persönlich sind sie nicht nur fünf Namen, sondern das ist die Grundüberzeugung, dass das eigene Mindset kein Naturgesetz ist, dass das änderbar ist und man es selbst steuern kann. Hätte ich mich mit anderen Menschen in meinem Leben umgeben, dann wäre mein Mindset ein anderes.

 

Wenn Du mehr über Dein Mindset wissen möchtest, biete ich Dir einen kostenlosen Mindset-Test aus meinem Coaching Programm.

 

Ich wünsche Dir eine wunderbare Woche und wenn wir uns nächste Woche wiedersehen, würde ich Dich bitten, mir eine Nachricht zu schreiben (sven-gabor.janszky@future-me.coach) und zwar: „Wer sind die fünf inspirierenden Menschen in Deinem Leben Und was hast Du von ihnen gelernt?“.

 

Bis dahin wünsche ich Dir eine mega große Zukunft.

 

Datum der Veröffentlichung 07.04.2021 #ZukunftdesTages


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