ZUKUNFTS-IMPULSE

vom erfolgreichen  Zukunftscoach und Mr. Future 

SVEN GABOR JANSZKY

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Zukunftsthemen, Denkanstöße und Innovationsfortschritt

Wie Du Veränderungen langfristig beibehalten kannst

 

Herzlich willkommen! Du bist im Zukunftsimpulse-Blog und es ist Zeit für ein neues Thema. Heute soll es um ein Thema gehen, über das man mir immer und immer wieder Fragen stellt. In all den Seminaren, Webinaren und Workshops kommt dieses Thema immer wieder vor. Und zwar lautet die Frage: „Wenn ich jetzt ein Zukunftsbild habe – wenn ich mit deiner Methode oder mit irgendeiner anderen Methode ein Zukunftsbild erarbeitet habe und auch einen Plan geschrieben habe, um dieses Zukunftsbild umzusetzen – wie mache ich das langanhaltend? Wo können diese Veränderungen wirklich dauerhaft in meinem Leben Platz haben?

 

Vermutlich kennt jeder diese Art von Frage. Zu Silvester möchte man ja immer irgendwas verändern: mehr Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören, mehr Zeit für die Kinder haben. Und vermutlich schafft es nicht jeder, diese Vorsätze konsequent umzusetzen. Also was muss man eigentlich tun, um Veränderung im Leben wirklich langanhaltend zu machen?

 

Unsere Methode

 

Genau das ist einer der Hauptteile in unserem Coaching-Programm. Wir haben auf dem Weg zum Zukunfts-Ich drei Etappen. Zuerst wirst Du angeleitet Dein Zukunfts-Umfeld zu erkennen. Wie wird die Welt um mich herum in fünf oder in zehn Jahren aussehen? Diese veränderte Umwelt ist der Möglichkeitenraum, in dem Du Dich bewegen kannst.

 

Als nächstes solltest Du Dir Deinen persönlichen Idealzustand vorstellen. Was ist Dein bestes Zukunftsbild? Da werden zehn Optionen aufgeschrieben, miteinander verglichen und dann wird die bestmögliche gewählt.

 

Im dritten Schritt geht es darum, Dein bestmögliches Zukunftsbild umzusetzen. Wie erreichst Du das? Wie kommst Du dahin? Was musst Du genau tun? Wir nennen diesen Schritt das Rulebreaker-Programm. In diesem Rule Breaker Programm spielt die Frage „Wie kriege ich es langanhaltend hin?“ eine zentrale Rolle. Daran entscheidet sich, ob Du Deine bestmögliche Zukunft wirklich erreichst oder ob Du nur darüber redest und es vielleicht nie in Deinem Leben erreichen wirst.

 

Es gibt eine grundlegende Einstellung, die du verinnerlichen musst. Wir Coaches haben oft das Problem, dass unsere Coachees die gemeinsam verinnerlichten Veränderungen nicht lang genug aufrechterhalten konnten. Man braucht den optimalen Schnittpunkt aus Methode und Mindset, um seine Zukunftsziele erreichen zu können.

 

Verhaltensmuster und Denkweisen brechen

 

Zuerst muss man allerdings eine Sache verstehen. Diese Sache beschreibt die Funktionsweise des menschlichen Hirns. Man muss verstehen, dass der Mensch 99 Prozent seiner täglichen Entscheidungen nicht bewusst trifft. Du triffst Entscheidungen aufgrund automatisierter Verhaltensmuster, die in Deinem Unterbewusstsein implementiert sind. Unser Gehirn hat eine begrenzte Kapazität, weswegen es vermutlich platzen würde, wenn Du über jede Deiner kleinen täglichen Entscheidungen bewusst nachdenken würdest.

 

Deshalb hat es die Natur eingerichtet, dass man sogenannte automatisierte Routinen anlegt, die sich das Hirn merkt. Und diese Routine legt es im Unterbewusstsein ab. Das klingt ja schön und gut. Allerdings gilt dies nur bis zu dem Punkt, an dem Du Dich verändern willst. Einerseits helfen Dir diese automatisierten Denkmuster, Dein alltägliches Leben zu meistern. Andererseits verhindern sie, dass Du dieses alltägliche Leben verlässt. Der Weg zu einer echten Veränderung führt also über die automatisierten Routinen in Deinem Unterbewusstsein.

 

Jetzt kommt das Problem: Du kannst die automatisierten Routinen in Deinem Unterbewusstsein nicht einfach verändern, denn sie sind ja unterbewusst. Sie sind nicht im rationalen Bereich. Du kannst Dir das nicht verbieten. Du kannst Dir nicht verbieten, plötzlich nicht mehr zu rauchen. Es geht nicht. Also was macht man da?

 

Ich will dir einen kleinen Einblick in unsere Methode geben, in den dritten Schritt unseres Programms, aus dem Du die richtigen Überlegungen ziehen kannst, um Dich langfristig zu verändern. Außerdem werde ich Dir ein paar konkrete Beispiele nennen, an denen Du Dich orientieren kannst.

 

Ich hatte schon immer viel in Unternehmen zu tun. Ich war Zukunftsforscher, Strategieberater, Zukunftsstratege. Mit meinen Kollegen zusammen habe ich regelmäßig Strategien für Unternehmen aufgestellt. Und da hatten wir immer ein Problem. Wir haben eine Strategie erstellt, aber sie wurde nicht umgesetzt. Nicht von den Mitarbeitern, nicht vom Chef. Der Chef oder die Chefin war meistens schon ewig dabei und hatte dementsprechend nicht die Motivation, Dinge langfristig zu verändern. Warum? Aufgrund automatisierter Routinen im Unterbewusstsein.

 

Diese Routinen haben Dich dahin gebracht, wo Du gerade bist. Wenn Du Dich aber wirklich verändern willst, musst Du Diese Routinen aufsprengen und sie durch neue Routinen, die Dich zukunftsfähig machen, ersetzen. Vor 10 Jahren habe ich ein Buch mit dem Namen „Rulebreaker“ geschrieben. In diesem Zusammenhang habe ich Menschen gesucht, die mir sagen können, wie man alte Regeln im Kopf bricht und sie vergisst. Kein Lehrer und kein Professor konnte mir sagen, wie man vergisst. Diese Menschen lehren täglich, dass man nicht vergessen soll.

 

Ausbruch aus den Routinen

 

Und dann bin ich auf einen naiven Gedanken gekommen. Ich dachte mir, dass ich ja eigentlich Menschen kenne, die wissen sollten, wie man Menschen vergesslich macht. Das sind Fußball-Trainer. Bei einem Trainerwechsel müssen ja alle vorhandenen Automatismen aus den Köpfen der Spieler raus und durch die Taktik des neuen Trainers ersetzt werden.

 

Also habe ich mir Bundesliga-Trainer rausgesucht, E-Mails geschickt und kaum Antworten bekommen. Aber ich habe eine E-Mail von Thomas Tuchel, momentan Manger bei Chelsea London, erhalten, die sehr positiv war. Wir haben uns dann mehrfach getroffen und er hat bei uns Reden gehalten. Seine Gedanken haben mich inspiriert und wesentliche Teile meines Buches bestimmt. Ich will Dir ein Beispiel geben.

 

Als Thomas Tuchel neu zu Mainz 05 gekommen ist, gab es in den Köpfen der Spieler einen typischen Automatismus. Wenn man nämlich an der Seite an den Ball kommt, spielt man den Ball meistens an der Seitenlinie nach vorne und flankt anschließend in die Mitte. Thomas Tuchel, der schon immer ein Statistik-Fan war, wusste, dass das einer der blödesten Spielzüge ist. Bei diesem Spielzug ist die Wahrscheinlichkeit, den Ball abgenommen zu bekommen, nämlich am höchsten.  

 

Tuchel hat dann beim Training die Ecken des Spielfeldes abgeschnitten, sodass die Spieler nicht mehr „longline“ spielen konnten, sondern nur noch diagonal ins Spielfeld rein. Damit hat er die automatisierten Denkmuster über die Zeit verändern können. Und wenn Du jetzt mit Thomas Tuchel redest, dann sagt er: „Hätte ich denen verboten, longline zu spielen, was hätten die gemacht? Die hätten longline gespielt, weil man automatisierte Denkmuster nicht verbieten kann.“. Thomas Tuchel hat es nicht verboten. Er hat den Spielern die Möglichkeit weggenommen, ihre alte Routine weiter zu verfolgen. Gleichzeitig hat Tuchel ihnen niemals gesagt, dass sie diagonal spielen sollen.

 

Alte Denkmuster unmöglich machen

 

Bis ein neues Denkmuster funktioniert, braucht es natürlich Zeit. Es funktioniert aber nur, wenn Du Dir vorher die Möglichkeit genommen hast, Deinem alten Denkmuster weiter zu folgen. Das habe ich auch in meinem Buch geschrieben. Für mich ist das eine der besten Erkenntnisse meines Lebens.

 

Ich gebe dir ein einfaches Beispiel aus meinem Leben. Ich halte ja viele Vorträge. Vor Corona habe ich im Jahr etwa 150mal in einem Hotel geschlafen. Und diese Abläufe da sind immer die gleichen. Du kommst relativ spät von irgendeiner Rede, stellst Deine Tasche ab, setzt Dich auf das Bett, machst die Minibar auf und nimmst Dir was Kleines zu essen – meistens war das einfach eine Cola und ein bisschen Schokolade. Irgendwann habe ich in den Spiegel geschaut und gemerkt, dass ich zugenommen habe. Ich wusste, dass ich dieses Denkmuster loswerden musste.

 

Automatisierte Denkmuster kann man aber nicht verbieten. Also habe ich meine Reiseagentur gebeten, mir keine Hotelzimmer mit Minibar mehr zu buchen. Kurz gesagt: Nimm Dir die Möglichkeit weg, Deinem alten Denkmuster weiterhin zu folgen. Dein Geist wird neue Denkmuster entwickeln, die nach ein paar Monaten ebenfalls automatisch ablaufen werden.

 

Ein zweites Beispiel stammt aus dem Berufsleben. Ich habe mal einen Anruf vom Vertriebschef eines großen Telekommunikationskonzerns bekommen. In dem Betrieb gab es ein Problem: man wollte nicht mehr nur SIM-Karten, sondern Solutions, also komplette Kommunikationslösungen für Unternehmen, verkaufen. Man hat auch schon viele Workshops usw. veranlasst, doch trotzdem wurden stets mehr SIM-Karten als Solutions verkauft.

 

Die Mitarbeiter hatten immer noch die Möglichkeit, SIM-Karten zu verkaufen. Diese Möglichkeit wurde ihnen nicht weggenommen. Natürlich haben sie diese Möglichkeit auch genutzt. Darüber hinaus hab es jeden Freitag ein großes Meeting, bei welchem gefragt wurde, wer letzte Woche die meisten SIM-Karten verkauft hat. Dementsprechend ist klar, dass deutlich weniger Solutions als SIM-Karten verkauft werden.

 

Ein drittes Beispiel thematisiert nicht den Profifußball oder irgendein Unternehmen. Ich hatte eine Frau in meinen Coachings, die mir erzählte, dass sie nicht einschlafen könne. Ich war der Meinung, dass sie sich da lieber von einem Experten beraten lassen solle, bis sie mir von einem Ritual erzählt hat. Da läuteten bei mir schon die Alarmglocken, da ein Ritual – eine automatisierte Routine – oft schlecht für die persönliche Zukunftsentwicklung ist. Sie legte sich jeden Abend gemeinsam mit ihrem Mann ins Bett und sie erzählten sich gegenseitig eine halbe Stunde lang von ihrem Tag.

 

Das klingt an sich ganz toll. Am Anfang der Beziehung haben sie sich sicherlich nur erzählt, wie toll sie sich gegenseitig finden usw. Aber nach einigen Jahren erzählt man sich eher von diversen Problemen aus dem Alltag. Und wenn Du jeden Abend vor dem Einschlafen alle Deine Probleme ansprichst, ist es ja eigentlich klar, dass Du kaum schlafen kannst. Ein Ritual, das irgendwann mal super war, kann über die Zeit also zum Nachteil für die persönliche Entwicklung werden.

 

Ich sagte dann, dass man solche Rituale nur losbekommt, indem man sie unmöglich macht. Ich habe ihr vorgeschlagen, dass sie und ihr Mann zu getrennten Zeiten ins Bett gehen. Außerdem sollten sie nicht vor dem Schlafen über ihren Tag sprechen, sondern 3 Stunden früher – beispielsweise beim Abendessen. Dann hat der Geist beim Einschlafen weniger damit zu tun. Wie schon bei den anderen Beispielen, wurde irgendwann mit der Routine gebrochen, indem sie unmöglich gemacht wurde.

 

Die Menschheitsgeschichte ist eine Geschichte von Anpassung an neue Umgebungen, an neue Voraussetzungen und so weiter. Es ist kein Problem für uns, uns anzupassen. Oft muss man sich aber dazu zwingen. Wir müssen das Alte wegnehmen und unser Unterbewusstsein in eine Krise stürzen, wofür es noch keine automatisierte Lösung hat. Nur dann generiert unser Unterbewusstsein eine neue Lösung. Und in den allermeisten Fällen kommt unser Hirn zukunftssicherer aus diesem Prozess.

 

Ich bitte Dich, bis nächste Woche darüber nachzudenken, welche Rituale, welche automatisierten Denkmuster und welche automatisierten Regeln Du in Deinem Leben hast und ob diese hinderlich für Dein Zukunftsbild sind. Und wenn Du noch kein Zukunftsbild hast, müssen an anderer Stelle nochmal gemeinsam ansetzen. Hast du aber eins, dann möchte ich, dass Du darüber nachdenkst. Du musst diese Frage beantworten können: „Was muss ich mir unmöglich machen, um meiner bestmöglichen Zukunft näher zu kommen?“. Außerdem solltest Du auch darüber nachdenken, welche automatisierten Verhaltensweisen möglicherweise nützlich für Dein bestmögliches Zukunftsbild wären.

 

Werde zum Rulebreaker

 

Und warum heißt es bei uns eigentlich „Rulebreaker-Programm“? Weil Du gewisse Regeln Deines Alltags brechen bzw. unmöglich machen musst, um Deine Zukunft zu erreichen. Und, weil es Menschen gibt, die das professionell machen. Diese Menschen habe ich Rulebreaker genannt. In meinem Buch kann man die Tools nachlesen, die diese Menschen anwenden, um sich zukunftssicher zu machen.

 

Dieses Buch kannst Du übrigens kostenlos lesen. Und Du findest es auch auf meiner Website. Das Buch kannst Du direkt bestellen und bekommst es dann druckfrisch nach Hause geliefert. Herzliche Empfehlung!

 

Und falls Du Deine automatisierten Denkmuster lieber in Eigenregie brechen möchtest, empfehle ich Dir, mal bei meinem Team anzurufen und Dich beraten zu lassen. Wir haben Produkte, die Dich exakt nach der wissenschaftlichen Methode, Zukunft erreichen zu können, anleiten und weiterbringen. Lass Dir von uns helfen, die wichtigen Grundregeln in Deinem Leben zu brechen und sie durch zukunftssichere Denkmuster zu ersetzen. Es gibt einige Online-Kurse und Live-Seminare, die diesen Weg leichter machen.

 

Dir auf diesem Weg zu helfen, ist der Grund, warum wir hier sind. Unser Ziel in den nächsten Jahren ist es, 10 Millionen Menschen in Deutschland diese wissenschaftliche Methode an die Hand zu geben und ihnen zu helfen, ihre bestmögliche Zukunft zu erreichen. Ich wünsche dir eine wunderbare Woche!

 
Datum der Veröffentlichung 25.08.2021 #ZukunftdesTages

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