ZUKUNFTS-IMPULSE

vom erfolgreichen  Zukunftscoach und Mr. Future 

SVEN GABOR JANSZKY

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Zukunftsthemen, Denkanstöße und Innovationsfortschritt

10 Tipps, um interessante Menschen kennenzulernen

 

Hallo, einen schönen guten Tag! Ich hoffe, Du hast in der letzten Woche eine schöne Zukunft gehabt.

 

Ich möchte heute über ein besonderes Anliegen mit Dir sprechen. Es ist wahrscheinlich mein innerster Antrieb bei all dem, was ich mache - bei der wissenschaftlichen Zukunftsforschung, bei der Unternehmensberatung und natürlich auch bei dem, was ich in meinem Zukunftscoachings mache.

 

Der Grundtreiber, dieser innerste Antrieb ist, dass ich mich jeden Tag mit interessanten Menschen umgeben will.

 

Das klingt vielleicht komisch. Aber ich habe lange drüber nachgedacht: „Was treibt mich in meinem Leben an? Was macht mich glücklich?“ Und da ist die Antwort für mich total einfach: Mich macht es glücklich, mich mit interessanten Menschen zu umgeben. Ein schöner Tag für mich ist, wenn ich jemanden kennengelernt habe, einen interessanten Menschen, der vielleicht nett war und der mir vielleicht eine Frage gestellt hat oder einen Gedanken gegeben hat, den ich bisher nicht hatte.

 

Das macht das Leben, jedenfalls für mich, lebenswert. Und viele Menschen, denen es ähnlich geht, fragen mich: "Wie schaffst Du es eigentlich, interessante Menschen kennenzulernen? Wie machst Du das? Kann ich mir etwas von Dir abschauen?"

 

Ehrlich gesagt, ich glaube, dass man sich tatsächlich was abschauen kann. Ich denke , dass diese Fähigkeit, interessante Menschen kennenzulernen, nicht angeboren ist, es ist nicht in den Genen oder im Charisma verankert. Sondern das sind ganz einfach Dinge, die man lernen kann, die jeder machen kann.

 

Und deshalb habe ich mir für meinen heutigen Blogpost überlegt, Dir zehn Tipps zu geben, wie man interessante Menschen kennenlernt.

 

Was mich dazu befähigt, Dir Tipps zu geben

 

 

Bevor ich diese zehn Tipps angehe, möchte ich kleine Vorrede halten: Mein Leben ist stark davon geprägt, interessante Menschen kennenzulernen.

 

Ich habe Politikwissenschaften und Journalismus studiert und bin dann ganz schnell in die ARD eingestiegen. Ich habe in der ARD immer Radio gemacht und war als Moderator in Politik und Wirtschaft, als Korrespondent und Reporter und als Redakteur vom Dienst tätig.

 

Und als ich dann vom Radio weggegangen bin, habe ich mich gefragt: "Warum hast Du das eigentlich gemacht, was hat Dich getrieben?"

 

Dann habe ich sehr schnell festgestellt, dass das Interessante am Journalismus, der Grund, warum ich zum Journalismus damals gekommen bin, ist, weil der Journalismus oder das Journalist sein einem Menschen die Möglichkeit gibt, interessante Menschen kennenzulernen. In diesem Fall hat man als Journalist gute Karten, weil man interessante Menschen anrufen und zu einer Sendung einladen kann. Und dann kriegt man relativ häufig, in weit mehr als 75% der Fälle, eine Zusage. Insofern hat das mich getrieben, Journalist zu werden.

 

Und dann habe ich von heute auf morgen mit meiner Journalist-Karriere aufgehört, obwohl ich da eine lebenslange Zugehörigkeit und Betriebsrente hatte. Aber ich musste den Neuanfang machen. Es ging nicht mehr so weiter.

 

Als ich gekündigt hatte, wusste ich überhaupt nicht, was ich danach machen will. Ich hatte aber drei Monate Kündigungsfrist und in dieser Zeit ist mir so bewusst geworden, warum ich eigentlich Journalist geworden war.

 

Ich habe mir also überlegt: "Was müsstest Du machen, damit Du weiterhin andere Menschen, interessante Menschen kennenlernen kannst? Was gibt's für andere Jobs? Was gibt's für andere Formate?" Und dann bin ich auf den Zukunftsforscher gekommen, weil der Zukunftsforscher derjenige ist, der Zukunftskongresse organisiert.

 

Und das war das allererste, was ich damals angefangen habe in meinem Institut zu machen - einen Zukunftskongress zu organisieren. Da suchst Du Dir auch die interessanten Menschen raus, lädst die ein, halt nicht zu dem Interview, sondern auf den Kongress und da redest Du mit denen. Also der allererste Antrieb, Zukunftsforscher zu sein und ein Zukunftsforschungsinstitut zu gründen war der Gedanke: „Ich brauche hier irgendetwas, was mich dahin bringt, interessante Menschen kennen zu lernen.“

 

Erster Tipp: Verschaff Dir einen Grund

 

Und das ist auch schon der erste Tipp, den ich geben möchte. Also wenn Du Dir möglicherweise überlegst: „Wie schaffe ich es, interessante Menschen kennenzulernen?“ Als allererstes musst Du Dir einen Grund verschaffen, diese interessanten Menschen anzusprechen.

 

Zum Beispiel hat ein Journalist immer einen Grund, eine interessante Person anzusprechen. Einen Grund, den diese Person auch kennt und akzeptiert. Ja, die interessanten Personen dieser Welt bekommen ständig Anrufe von Journalisten anrufen, die irgendwelche Interviews haben wollen. Also Journalist zu sein und dort anzurufen ist eine gelernte Routine sozusagen. Das ist ein Grund, warum man die ansprechen kann.

 

Als Zukunftsforscher ist es genau dasselbe. Zukunftsforscher rufen interessante Menschen an und sagen: "Ich möchte gerne ein Interview für eine Zukunftsstudie mit Dir machen“ oder „Ich möchte Dich auf unseren Zukunftskongress gerne als Redner einladen.“ Dann wissen die interessanten Menschen, dass das was Tolles ist! Die machen es ja auch nicht zum ersten Mal.

 

Also kurz gesagt: Als erstes verschaff Dir einen Grund, warum Du die interessanten Menschen überhaupt ansprechen darfst. Du musst kein Journalist werden, auch kein Zukunftsforscher. Es gibt viele andere Gründe.

 

Ein Grund ist beispielsweise: Du schreibst ein Buch über etwas und diese Person ist ein interessanter Interviewpartner für dieses Buch oder du machst einen Film oder einen Podcast.

 

Also verschaffe Dir einen exklusiven Grund, warum es völlig in Ordnung ist und völlig gelernt und professionell ist, einfach jemanden anzusprechen, eine E-Mail zu schicken und zu sagen: "Ich möchte gerne mal mit Dir reden." Das ist der allererste Tipp.

 

Schaffe Dir eine attraktive Identität

 

Es gibt noch eine Sonderform dieses ersten Tipps, so würde ich das mal bezeichnen. Und diese Sonderform ist, wenn man sich eine Identität gibt, die der andere, den man ansprechen möchte, gerne haben möchte. Was meine ich damit? Ich gebe Dir ein konkretes Beispiel.

 

Ich habe parallel zum Zukunftsforschungsinstitut als Nebenprojekt noch eine andere Firma gegründet. Die heißt "Rulebreaker Society" – „Rulebreaker“ im Sinne von „Regelbrecher“ und ich habe mich zu ihrem Präsidenten gemacht. Diese „Rulebreaker Society“ ist ein Netzwerk, ein Zusammenschluss von Menschen, die bestimmte Dinge im Leben ganz anders tun als andere und damit große Erfolge haben.

Ich habe ein Buch über diese Rulebreaker geschrieben, die es in der Welt gibt.

 

Aber ich habe „Rulebreaker Society“ gegründet und mich als Präsident nur aus einem einzigen Grund bezeichnet, weil ich gemerkt habe, dass diese interessanten Menschen, mit denen ich reden möchte, dieses Regelbrechen - etwas anders machen als alle anderen - ganz großartig finden. Das ist ein großer Teil ihrer Identität und wenn es eine „Rulebreaker Society“ gibt, wo nur solche Leute sind, dann wollen sie dazugehören.

 

Also dadurch, dass ich mich zum Präsidenten der „Rulebreaker Society“ gemacht habe, habe ich mir eine absolute Berechtigung erschaffen, auf interessante Menschen zuzugehen.

 

Zweiter Tipp: Stell mindestens eine Frage, die der Gesrpächspartner noch nie gehört hat

 

Der zweite Tipp: Bitte bereite Dich vor, diesem interessanten Menschen mindestens eine Frage zu stellen, die der noch nie gehört hat. Es können auch zwei Fragen sein, das ist noch besser, aber mindestens eine.

 

Der Grund ist ganz einfach: Alle interessanten Menschen haben alle Fragen dieser Welt schon tausendmal gehört. Die haben hunderte Interviews gegeben, die waren im Podcast. Und wenn Du jede Frage schon hundertmal gehört hast, dann weißt Du auf jede Frage auch schon deine Antwort. Die kannst Du runterleiern, ohne Dein Hirn einschalten zu müssen, denn die kommt aus den automatisierten Routinen raus.

 

Das Problem ist, wenn Du jetzt jemanden triffst, eine interessante Person, und Du stellst irgendwelche Fragen und diese Person muss ihr Hirn gar nicht anschalten, um deine Fragen zu beantworten, dann wird sie Dich niemals im Gedächtnis behalten.

 

Sie wird Dich nur im Gedächtnis behalten, wenn Du es schaffst, sie zum Nachdenken zu bringen, zu einer Reflexion zu bringen. Also eine Frage zu stellen, die sie zum allerersten Mal hört. Weil dann fangen diese interessanten Personen an zu denken. Dann sind sie sogar sehr dankbar.

 

Ich kenne das von mir. Ich höre auch immer dieselben Fragen. Ich bin selbst so dankbar, wenn mal jemand eine Frage stellt, die klug ist, die intelligent ist, die mir noch nie jemand gestellt hat. Wo sich es wieder mal lohnt, das Hirn anzuschmeißen. Genau das, diese interessante Frage, ist die Basis für ein zweites Treffen.

 

Wenn Du jemanden nur einmal treffen willst, um ein Selfie zu machen, dann brauchst Du Dir keine interessanten Fragen überlegen. Aber das hat auch nichts mit Kennenlernen zu tun. Wenn Du jemanden wirklich tiefer kennenlernen willst, dann brauchst Du für das erste Gespräch ein oder zwei Fragen, die diese Person noch niemals gehört hat.

 

Dritter Tipp: Bring einen außergewöhnlichen Nutzen

 

Dritter Tipp: Bringe diesen Menschen einen außergewöhnlichen Nutzen. Was ist ein außergewöhnlicher Nutzen? Ich gebe Dir ein Beispiel, wie ich das meine:

 

Ich organisiere seit 20 Jahren Zukunftskongresse. Auf diesen Zukunftskongressen lade ich immer die wichtigsten, die tollsten Technologieentwickler aus der ganzen Welt ein. Und ich habe noch nie einen Euro Honorar gezahlt, während auf anderen Kongressen Honorare gezahlt werden. Warum? Warum fahren die besten Speaker der Welt zum Janszky? Was ist dieser außergewöhnliche Nutzen?

 

Der Kongress an sich ist es nicht. Diese Menschen reden ständig auf Kongressen. Der einzige wirkliche Grund, warum die immer zu mir kommen, ist: Ich lade die nach Europa ein. Das ist der außergewöhnliche Nutzen.

 

Und es klingt für jeden, der in Europa lebt, irgendwie komisch. Was soll toll dran sein? Man muss sich vergegenwärtigen, dass für Menschen, die in China leben oder die in den USA leben oder in Afrika leben, ein Flug nach Europa etwas ist, was man einmal in drei Jahren macht. Ungefähr. Also es ist nichts wirklich Außergewöhnliches, nicht "once in your lifetime". Aber man macht es normalerweise nicht.

 

Und wenn ich dann sage: "Komm, ich lade Dich nach Europa ein, ich zahle Dir ein Business Class Flug. Dann denken sie: "Europa! Eine Woche in Paris, dann in Rom und dann fahre ich auch nochmal zum Janszky!“ Also das ist das Außergewöhnliche. Ich schenke denen diese Reise. Also nicht, dass die nicht sich selbst so einen Flug buchen könnten, sie haben alle genug Geld und darum geht's gar nicht. Aber sie machen es halt nicht. Und so eine Europareise ist eben für viele etwas Besonderes. Und so lernt man sich kennen.

 

Vierter Tipp: Investiere, wenn es sich lohnt

 

Der vierte Tipp kommt nicht von mir. Ich möchte ihn trotzdem gerne mit dir teilen: Man kann die interessanten Menschen, mit denen du reden möchtest gegen Geld für eine Rede buchen. Und dann kommt er oder sie zu Dir und verbringt einen Tag mit Dir.

 

Mein Freund und Kollege, Hermann Scherer, erzählt gerne die Geschichte, wie er einmal Bill Clinton eingeladen hat, als er noch Präsident war. Er hat ihn zum Dinner eingeladen und wir haben gar nicht geglaubt, dass das geht. Er hat seine Praktikantin im Weißen Haus anrufen lassen und dann kam sie mit der Information zurück und sagte: "Ja, geht, kostet 54.000 Euro."

 

Und wenn man die 54.000 Euro zahlt? Dann kann man halt jeden Menschen einladen, den man will. Was sollte man sich dann überlegen? Jetzt muss ich 54.000 Euro zahlen und wenn ich dazu 500 Gäste, die 1.000 Euro für das Ticket zahlen, dann sind das 500.000 Euro. Später schreibe ich noch ein Buch darüber, steigere meine Bekanntheit und verdiene viel mehr Geld. Also dann lohnt es sich wahrscheinlich sogar.

 

Also das ist der vierte Tipp. Ich habe es noch nie gemacht, aber wenn man einen Plan hat, das Geld zurückzubekommen, dann kann es sich lohnen.

 

 

Fünfter Tipp: Lass Dir Empfehlungen geben

 

Der fünfte Tipp, den ich für Dich habe, das ist etwas, was ich permanent mache, nämlich: Lass Dir Empfehlungen geben. Und das ist banal. Aber wenn man sie befolgt, dann lernt man wirklich die interessantesten Menschen kennen. Was meine ich damit?

 

Wenn ich jemanden kennengelernt habe, entweder auf meinem Kongress oder bei einem Interview oder bei einer meiner Reisen, dann habe danach bei dieser Person quasi einen Wunsch frei. Diesen einen Wunsch nutze ich, indem ich ein E-Mail schreibe und sage beispielsweise, dass ich demnächst für eine Woche nach Silicon Valley fahre, und bitte diesen Menschen, mir einen Tipp zu geben, wen ich aus seiner Sicht denn kennenlernen müsste. Ich bitte ihn um einen Kontakt zu seinen Business Buddys, die er für wertvoll hält, damit ich sie kennenlernen sollte.

 

Auf diese Weise wird das Netzwerk immer größer. Wohlgemerkt, es ist nur ein Wunsch, den man nach dem Erstkontakt hat, wenn man sich ein bisschen besser kennengelernt hat, gibt's auch noch einen zweiten und dritten Wunsch. Eine solche Bitte nutze nicht für Quatsch-Zeug, sondern nutze sie für die Empfehlung auf einen neuen Kontakt.

 

Sechster Tipp: Denke an das Gesetz der großen Zahl

 

Der sechste Tipp ist das Gesetz der großen Zahl - Wenn Du viele Menschen ansprichst, kriegst Du viele Antworten. Wenn Du wenige Menschen ansprichst, kriegst Du weniger Antworten.

 

Selbstverständlich antwortet nicht jeder, den Du ansprichst. Natürlich nicht.

Ich habe es mir zur Routine gemacht. Ich spreche jede Woche auf LinkedIn 200 Menschen an, die mich interessieren. Dann habe ich eine höhere Rücklaufquote, als wenn ich nur 50 pro Woche angesprochen habe.

 

Also das Gesetz der großen Zahl: interessante Menschen kennenlernen hat auch etwas

mit Fleiß zu tun.

 

Siebter Tipp: Leg Dir einen LinkedIn Account an

 

Der siebte Tipp hat auch etwas mit LinkedIn zu tun. LinkedIn kennst Du sicher -  es ist eine Social-Media-Plattform, die sich als Business Netzwerk versteht. Warum sage ich LinkedIn? Es gibt viele andere Social-Media-Plattform und es gibt auch E-Mails, die schicken kann. Aber meine Erfahrung nach ist LinkedIn in diesem Augenblick tatsächlich die beste Kontakt Plattform. Warum? Denn ihr LinkedIn Account wird von den vielen interessanten Menschen selbst betreut. Und sie antworten daher auch noch relativ schnell und persönlich.

 

Also über die Zeit mag sich das ändern. Im Augenblick würde ich sagen: "Wenn Du interessante Menschen kennenlernen willst: Unbedingt LinkedIn Account erstellen und richtig Gas geben."

 

Achter Tipp: Folge fünf Network Funnel Etappen

 

Der achte Tipp ist eine Network Funnel. Was bedeutet eine Network Funnel? Das Wort Network Funnel ist abgeleitet von Sales Funnel und soll sagen: Das Kennenlernen ist nicht - jedenfalls nach meiner Definition - jemanden einmal zu treffen. Jemanden kennenzulernen geht nicht beim ersten Mal. Egal was Du machst, das schaffst Du nicht. Du kannst beim ersten Mal jemanden treffen. Logisch. Aber nicht kennenlernen.

 

Beispiel von mir: Ich habe einen Network Funnel, der besteht im Prinzip aus fünf Etappen:

 

  1. Interesse generieren - also ich muss beim interessanten Menschen, für mich, für meine Person Interesse generieren.
  2. Sympathie aufbauen
  3. Vertrauen aufbauen.
  4. über Möglichkeiten der Zusammenarbeit reden - erstmal einen Möglichkeitenraum erschaffen, indem man zusammen etwas machen kann.
  5. eine gemeinsame Aktivität.

 

Also heißt im Klartext, ich komme nie beim ersten Treffen mit dem Vorschlag: „Komm, wir machen mal etwas zusammen.“ Das ist Quatsch. Auf diese Weise lernt man keinen Menschen kennen. Jedenfalls schafft man sich keine nachhaltige Beziehung zu diesen Menschen.

 

Hier nochmal die Schritte in mehr Details:

 

Das erste ist bei mir immer - Interesse beim anderen generieren. Das geht bei mir. Ich mache das mal ganz persönlich: über Vorträge, die ich halte oder Social Media oder diesen Blog. Wer das anschaut und das interessant findet, bei dem generiere ich Interesse. Es ist aber noch kein Kennenlernen. Es ist erstmal nur Interesse. Interesse, mal kurz mit mir persönlich zu reden, zu telefonieren und etc.

 

In dieser zweiten Stufe geht es um Sympathie aufbauen. Sympathie aufbauen funktioniert in fünf Minuten. Wir müssen einfach uns in die Augen schauen und uns sympathisch sein oder zwei nette Dinge erzählen. Fertig. Dann raus aus der Situation. Nicht beim zweiten Mal schon das Kennenlernen weitertreiben. Weil dann geht's in den dritten Schritt:

 

Der dritte Schritt heißt Vertrauen aufbauen. Ich persönlich baue Vertrauen so auf: Wenn ich bei jemandem Interesse generiert habe und zweitens Sympathie aufgebaut habe, dann kriegt er von mir einen Brief mit meinem Buch drin. Dieser Brief ist durchaus nett, auch formell. Und das Buch hilft mir noch mehr Vertrauen zu gewinnen. Und manchmal lege ich auch noch eine Image-Broschüre meines Instituts bei. Das liest sowieso kein Mensch, aber wenn man die durchblättert, dann kriegt man irgendwie den Eindruck - das sind gute und verlässliche Wissenschaftler. Vertrauen aufbauen ist der dritte Schritt.

 

Wenn die diesen Brief bekommen haben, dann möchte ich einen Telefon-Termin mit ihnen machen. Und dann haben wir 30 Minuten Telefonat und in diesem Telefonat reden wir einfach darüber: Was könnte man denn theoretisch gemeinsam machen? Was machen die anderen? Was mache ich gerade?

 

Es geht noch nicht darum, etwas zu vereinbaren. Es ist auch noch kein Vorschlag. Wir lassen uns erstmal durch den Kopf gehen und reden irgendwie in zwei Wochen weiter.

 

Und erst beim fünften Termin, erst beim fünften Kontakt geht es tatsächlich darum, eine gemeinsame Aktivität zu starten. Dann schicke ich ein E-Mail vor dem Telefonat mit einem ganz konkreten Vorschlag. Und in diesem Telefonat geht es um den Vorschlag.

 

Auf diese Weise entstehen belastbare Beziehungen. Auf diese Weise lernt man wirklich Menschen kennen.  Nicht beim ersten Mal. Bitte versucht nicht beim ersten Mal gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Es funktioniert nicht.

 

Neunter Tipp: Erarbeite Dir gute Zufälle

 

Neunter Tipp - Serendipity Management. Serendipity hat der eine oder andere vielleicht noch gar nicht gehört. Es ist ein tolles Wort im Englischen, für das es keine gute deutsche Übersetzung gibt. Die sinnvolle deutsche Übersetzung müsste heißen: „Dem Zufall eine Chance geben“ oder „Den Zufall künstlich herbeiführen“.

 

Wenn Du die erfolgreichen Menschen fragst: „Warum bist Du so erfolgreich geworden?“  Dann sagen Dir viele von ihnen: „Eigentlich ist ganz viel davon Zufall, ein bisschen Strategie und Intelligenz, aber ganz viel ist Zufall.“

 

Aber Zufall ist nicht Zufall. Es gibt diesen Spruch: das Glück gehört dem Tüchtigen. Oder wenn Bayern München in der Nachspielzeit das Siegtor schießt, dann heißt es wieder - der typische Bayern-Dusel. Aber haben sie sich es hart erarbeitet? Zufall erarbeitet? Und genau das ist der Punkt.

 

Man erarbeitet sich glückliche Zufälle, die man braucht, um interessante Menschen kennenzulernen. Dadurch, dass man fleißig ist, dass man viele Bälle in der Luft hat. Wenn man jemanden trifft, wenn man kommunikativ ist, dass man viel von sich erzählt, um den anderen viele Ansatzpunkte zu geben.

 

Also ich erzähle viel von mir, auch vielleicht viele belanglose Dinge, aber ich werfe viele Bälle in die Luft, um sozusagen die Trefferfläche zu vergrößern. Die Trefferfläche für den Zufall, dass da zufällig irgendetwas zusammenpasst und man eine gemeinsame Identität herausfindet.

 

Ich bin da fest davon überzeugt, dass man Zufall steuern kann, und ich mache das schon mein ganzes Leben lang.

 

Wie man das macht und für sein Leben umsetzt, ist ein Teil in meinem Rulebreaker Onlinekurs. Der gehört zum dritten Teil "Auf dem Weg zum Zukunfts-ICH" – Zukunft erreichen. Also falls Du eine Membership und Zugang zu diesen Kursen hast, schau doch mal rein in diesem dritten Kurs. Da findest Du dieses Serendipity Management.

 

Zehnter Tipp: Hab Spaß am Umgang mit Menschen

 

Mein zehnter Tipp: Sei neugierig, hab Freude am Umgang mit Menschen, frage sie um Hilfe, bring sie zusammen! Das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Tipps, um interessante Menschen kennenzulernen.

 

Ich habe da noch so eine kleine Sonderform mir in meinem Leben erarbeitet. Ich helfe interessanten Menschen groß zu werden. Also ich habe einige der interessantesten Menschen, die ich getroffen habe, Technologieentwickler, Gründer von Startups mit meinem Geld als Erstinvestor und mit meinem Netzwerk geholfen.

 

Ich habe sie die ersten Schritte auf dem Weg zum etwas ganz Großem begleitet und das logischerweise schweißt zusammen. Also die sind mir auf ewig dankbar. Ich habe sie mit interessanten anderen Menschen zusammengebracht.

 

Es gibt beispielsweise zwei Gründer inzwischen, die ich mit einer der wohlhabendsten europäischen Familien, die auch investieren, zusammengebracht habe. Also ich habe den interessanten Menschen geholfen, noch interessanter zu werden. Und auch das ist natürlich eine gute Art interessante Menschen kennenzulernen, ein Mentor für sie zu sein, vielleicht sogar beteiligt zu sein. So ist das in meinem Fall, beteiligt zu sein an den Startups, die sie aufbauen. Und das ist natürlich dann auch eben nicht nur gut zum Aufbau von Netzwerken, sondern lohnt sich am Ende sogar finanziell.

 

Aber interessante Menschen kennenzulernen, um finanziell davon zu profitieren, ist absolut der falsche Schritt. Wenn man es richtig macht, kommt das am Ende automatisch. Aber am Anfang geht es um Neugierde, um Hilfsbereitschaft anderen interessanten Menschen helfen zu können, im Rahmen seiner Möglichkeiten natürlich, und auch um Hilfe zu fragen.

 

Es ist gar nicht lange her, da habe ich einen Menschen, den ich sehr schätze, einfach um Hilfe gefragt. Ich habe gesagt: "Ich bin hier in so einer Situation. Ich hätte Dich gerne als Mentor für die nächste Zeit, weil ich glaube, Du kannst mich wahnsinnig voranbringen." Und dieser Mensch war auch glücklich darüber, Mentor sein zu dürfen.

 

Lerne fünf interessante Menschen kennen

 

Also das waren jetzt zehn Tipps, um Menschen kennenzulernen. Du musst nicht alle zehn gleichzeitig machen, aber vielleicht kannst Du Dir paar davon herausnehmen. Und ich verspreche Dir, Du gehst auf den Weg, interessante Menschen kennenzulernen. Und wenn Du es noch professioneller machen willst, wenn Du noch ein bisschen mehr aus dem Nähkästchen von mir hören willst, dann mach doch einfach das Mentoring-Programm. Dann genau darüber reden wir. Da hast Du jede Woche Mentoring von meinem Team und mindestens einmal im Monat triffst Du mich. Und dann können wir genau über solche Fragen sprechen.

 

Nimm Dir doch vor, in dieser Woche fünf neue interessante Menschen kennengelernt zu haben. Du wirst erstaunt sein, wie interessant das ist, was Du auf dem Weg dahin lernst und dass Du es schaffen kannst. Mache das dann jede Woche 5 und rechne das mal hoch auf ein Jahr. Das sind schon 250 interessante Menschen!

 

Also wir sehen uns nächste Woche. Bis dahin eine große Zukunft.

 

Datum der Veröffentlichung 21.04.2021 #ZukunftdesTages


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