ZUKUNFTS-IMPULSE

vom erfolgreichen  Zukunftscoach und Mr. Future 

SVEN GABOR JANSZKY

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Zukunftsthemen, Denkanstöße und Innovationsfortschritt

Zukunft als Schulfach

 

Warum gibt es Zukunft (noch) nicht als Schulfach?

Wie das Wissen zur Gestaltung der eigenen Zukunft bisher der Elite vorbehalten wurde

Ich möchte heute in diesem Zukunftsimpuls über eine wunderbare Frage sprechen. Ich habe diese Frage per LinkedIn gestellt bekommen. Sie ist von Stephanie, einer jungen Mutter und sie fragt folgendes:

So steht es hier und diese Frage: Warum gibt es das Fach Zukunft in der Schule nicht? Das ist so eine klare, so eine ehrliche, so eine unerschrockene Frage, die unbedingt gestellt werden muss, dass ich sie jetzt in diesem Zukunftsimpuls an dich stellen möchte.

 

Ich habe zwei, drei Gedanken dazu, die möglicherweise nicht nur für das deutsche Bildungssystem, für die deutsche Schule interessant sind, sondern auch für die Art, wie wir generell, wie Du, wie Deine Familie, wie die Menschen um dich herum mit dem Thema Zukunft umgehen.

 

Wer sind die Schüler der Zukunft?

Natürlich gibt es überhaupt keinen wirklichen triftigen, also keinen echten Grund, das Fach Zukunft in der Schule nicht zu haben. Selbstverständlich gehört das Fach Zukunft in jeden Schulunterricht, in jedes Curriculum.

 

Zuerst einmal, weil diese Schüler nach heutiger Statistik mindestens 90 oder 100 Jahre leben werden. Sie sind also unmittelbar mit der Zukunft konfrontiert.

 

Wir haben seit drei Jahren eine Dauerstudie laufen. Sie beschreibt genau, wie zehn heute real lebende Kinder, die 2015 in Deutschland geboren sind, also jetzt fünf Jahre alt sind, wie die einmal leben werden.

 

Selbstverständlich kann man als Zukunftsforscher jetzt nicht 100 Jahre in die Zukunft prognostizieren. Wir sind ja keine Wahrsager und keine Hellseher, sondern wir sind Wissenschaftler und unsere wissenschaftlichen Methoden geben für die Prognosen in den nächsten zehn Jahren eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Aber alles, was darüber hinausgeht, die nächsten 20, 30, 40 Jahre - da wird es schon sehr grau. Da hat man keine wissenschaftliche Wahrscheinlichkeit mehr drin, aber man hat Zukunftsbilder. Und genau über diese Zukunftsbilder reden wir in der Studie. Darüber, wie diese Kinder, die heute in den Kindergarten gehen, wie die in den nächsten hundert Jahren leben werden.

 

Wir erstellen diese Zukunftsbilder, indem wir mit Technologieentwicklern weltweit sprechen - das sind nicht so viele in Deutschland ehrlicherweise, sondern die meisten im Silicon Valley und in China. Menschen, die jetzt an den neuen Technologien der Zukunft arbeiten. Sie fragen wir: Wie werden diese Kinder leben, die bald in die Schule?

 

 

Die meisten dieser Hochtechnologieentwickler sind sehr optimistisch, dass diese Kinder, die heute 5 Jahre alt sind, noch 120 Jahre leben werden. Sie sagen auch, dass diese Kinder miterleben werden, wie wir dank Technologie einige der größten Menschheitsprobleme lösen können. Beispiel: Umwelt und Klima wird über die nächsten Jahre gelöst. Trinkwasser und Hunger weltweit, also die Nahrungsmittelverteilung weltweit wird gelöst werden. Energie - also all die hauptexistentiellen Probleme der Menschheit werden gelöst.

 

 

Also jene Probleme, von denen gesagt wird, dass sie unsere Existenz bedrohen würden, werden laut den besten Technologen dieser Welt gelöst werden. Das, was die Menschheit noch nie in abertausenden Jahren geschafft hat zu lösen, werden wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten lösen. Wir waren, dank Technologie, noch nie so dicht dran. Wohlgemerkt, nicht durch Verbote oder irgendwelche Regulierungen, sondern durch Technologie.

 

 

 

Schüler brauchen Methodenkompetenz für Veränderungen in dieser Welt

 

Wir reden also genau über die Menschen, die genau diese Zeit erleben werden, diese Zukunft erleben werden. Und was erleben sie in der Schule heute?

 

 

Naja, da erleben Sie Geschichtsunterricht - da lernen sie Jahreszahlen auswendig und ja, natürlich muss man sich mit Geschichte beschäftigen, aber womit sie sich nicht beschäftigen in der Schule, ist die Vorbereitung auf die Zukunft dieser Kinder. Also die Vorbereitung auf die Veränderungen, die wir in der Welt sehen werden. Diese Veränderungen, die wir uns heute vielleicht noch gar nicht vorstellen können und für die wir unsere Kinder trotzdem vorbereiten müssen.

 

 

Und vorbereiten müssen, heißt nicht, wir müssen ihnen genau sagen, was sie wann zu tun haben, sondern wir müssen ihnen die Methoden geben, souverän und kompetent mit diesen Veränderungen umzugehen.

 

 

Wir müssen sie auch darauf vorbereiten, dass sie Berufe ergreifen werden, die es heute noch nicht gibt, die wir heute nicht kennen.

 

 

Ich werde manchmal von Journalisten gefragt: "Was sind denn die Berufe der Zukunft?" Und auch dazu werde ich ganz sicher nochmal hier einen Impuls machen: Was sind wirklich die Berufe der Zukunft?

 

 

Aber ehrlicherweise die meisten, die echten Berufe der Zukunft, die kann man heute noch gar nicht benennen, weil es für sie noch keine Namen gibt. Die Berufe, die heute in der Zeitung stehen, als Berufe der Zukunft - das sind gar keine Zukunftsberufe. Das sind Berufe, die es heute schon gibt, für die man heute schon Namen hat.

 

 

Also wie dringend wäre es, dass die Schule unseren Kindern die Fähigkeit und Methoden lehrt, wie sie sich immer wieder selbst in ihrem Leben ein lebenswertes, ein erstrebenswertes Zukunftsbild entwickeln? Wie sie selber in der Lage sind, die nächsten Veränderungen in den nächsten zehn Jahren vorherzusehen, also zu analysieren, vielleicht sie zu entdecken? Innerhalb dieser Veränderungen des Umfeldes, was da in den nächsten zehn Jahren entsteht, sich selbst ein eigenes, ein positives, ein schönes, ein erstrebenswertes Zukunftsbild zu entwickeln und dieses Zukunftsbild dann auch, also den Weg dahin sozusagen zu finden und dieses Zukunftsbild dann auch zu erreichen?

 

Das wäre aus meiner Sicht die Hauptaufgabe von Schule heute.

 

 

Unsere Missverständnisse über die Zukunft

 

Aber die Frage, die Stephi gestellt hat, ist: Warum gibt es das nicht? Ich glaube, dass es dafür zwei wesentliche Gründe gibt, eigentlich eher Missverständnisse.

 

 

Missverständnisse nicht nur in der Schule, sondern generell in der Gesellschaft, spezifisch in der deutschen Gesellschaft. Über das Thema Zukunft.

 

 

Diese Missverständnisse kommen aus zwei falschen Denkweisen heraus, die mir immer wieder begegnen. Die begegnen mir in den Medien, also in Fragen von Journalisten, die begegnen mir auch in meinen Diskussionen in der Wirtschaft, aber auch mit Politikern und so weiter...

 

 

Diese zwei falschen Denkweisen sind erstens: Zukunft kann man nicht prognostizieren. Und zweitens: Zukunft kann man nicht steuern.

 

 

Diese zwei Überzeugungen sind so tief in unseren Köpfen drin, dass wir nicht einmal den Versuch machen, sondern dass wir unser ganzes Leben, unsere ganzen Strategien, unsere Gesellschaft, so gesteuert haben, dass wir immer um diese Frage der Zukunft herumschiffen. Und das ist schlimm.

 

 

Die Ungleichverteilung der Zukunftsstrategie

 

Und übrigens ist das nicht in der gesamten Gesellschaft gleich verteilt. Ich habe 19 Jahre lang in der Wirtschaft Unternehmensberatung gemacht und mache sie nach wie vor und gebe den Unternehmen ihre Zukunftsstrategie.

 

 

Mit unseren Studien lasse ich sie erst ihre Zukunft erkennen dann leiten wir in einem Back Casting Verfahren die Zukunftsstrategie für dieses Unternehmen ab und am Ende haben die wirklich eine ganz genauen 5-Jahres-Strategie – einen genauen Plan, wann welches Projekte gemacht werden muss, um in füng Jahren dort genau an diesem Punkt anzukommen, wo man mehr oder bessere Produkte verkauft oder die Kundenwünsche besser erfüllt.

 

 

Das heißt, diese kompetente, diese souveräne Zukunftsplanung, die gibt es in diesem Land, aber sie ist sehr ungleich verteilt. Sie gibt es in der Wirtschaft und sie gibt es bei den Top-Managern und sogar in den Parteien. Also in dem, was man "Elite" nennt - da gibt es das. Aber das gibt es nicht für jedermann. Und das ist doch wirklich komisch - Warum ist das so?

 

 

Warum ist die Schule wie sie ist?

 

Nun, der ganz einfache Grund ist: Damals, als die heutige Schule erfunden wurde und auch das Format, wie heutige Schule funktioniert, hatten wir eine andere Zeit, bzw. hatte Schule eine andere Aufgabe als heute.

 

 

Damals war die Aufgabe, die Massen in der Gesellschaft zu bilden, und zwar ihr Wissen, ihr Allgemeinwissen auf einen Stand zu heben, mit dem sie in der Lage waren, gute Arbeiter in den Fabriken zu sein.

 

 

Dann kam noch die zweite Aufgabe hinzu: Ihnen ein Wissen zu geben, mit dem sie an der an der demokratischen Entscheidungsfindung, in der in der Gesellschaft - sprich den Wahlen - informiert teilnehmen konnten.

 

 

Das war die ursprüngliche Aufgabe von Schule. Nun sind seitdem einige 100 Jahre vergangen. Um die Arbeiter zur Arbeit zu qualifizieren und die Bürger zur Teilhabe an den Wahlen zu qualifizieren, war es wichtig, ihnen die Kompetenz zu geben, ein bisschen was aus der Vergangenheit zu wissen und ein bisschen was über Technologie zu wissen - also dieses Allgemeinwissen.

 

 

Aber es war niemals daran gedacht, die Menschen selbst ihre Zukunft entwickeln zu lassen. Ja, wo wären wir denn hingekommen damals unter Bismarck, wenn die Menschen jetzt angefangen hätten, über ihre eigene Zukunft nachzudenken?

 

 

So, und nun leben wir in anderen Zeiten. Nun wollen wir, dass alle Menschen ihr Leben in die Hand nehmen und aktiv nach vorne gehen. Und wir haben immer noch dieses alte, komische Schulding.

 

 

Also kurz gesagt, was ich damit sagen will: Es gab damals, als Schule erfunden wurde, einen guten Grund, warum sie so erfunden wurde und warum Zukunft keine Rolle spielte. Aber diese Gründe sind heute eigentlich weg.

 

Das Problem ist: Schule ist noch ziemlich genau so und sieht noch ziemlich genau so aus wie sie damals auch aussah.

 

 

Missverständnis Nr. 1: Zukunft kann man nicht prognostizieren

 

Zurück zu den zwei falschen Denkweisen "Zukunft kann man nicht prognostizieren" und "Zukunft kann man nicht steuern". Ich fange mal mit dem ersten an: Selbstverständlich kann man Zukunft prognostizieren.

 

 

Ich bin ja schließlich ein Zukunftsforscher, ich betreibe eine Wissenschaftsdisziplinen und all die Menschen in meinem Zukunftsinstitut auch. Eine Wissenschaftsdisziplinen, die seit Mitte des letzten Jahrhunderts an Universitäten weltweit gelehrt wird. Es gibt dafür Professoren, es gibt einen weltweiten Verband der Zukunftsforschung mit Professoren, Universitäten und Unternehmen und es gibt Studenten, die lernen, wie man das macht. Die gehen danach in irgendwelche Unternehmen oder in die Politik oder in irgendwelche Think Tanks und prognostizieren Zukunft. Also selbstverständlich kann man Zukunft prognostizieren! Aber ich hab's schon geschrieben: bisher nur für die Elite.

 

 

Bisher nur für die, die ziemlich viel Geld dafür ausgeben. Und für die gibt es absolut weltweit anerkannte Methoden. Wir glauben nur und wir lassen bisher die Menschen glauben, dass man das nicht machen kann.

 

 

Aber es gibt diese Methoden. Sie beruhen darauf, dass man diejenigen Menschen finden muss, die mit ihren heutigen Entscheidungen die Zukunft stärker beeinflussen als andere Menschen. Und genau die kennen wir Zukunftsforscher. Wir haben viel Zeit und Geld dafür verwendet, mit denen in Kontakt zu kommen. Wir machen mit denen Studien, Interviews, Projekte und Kongresse und wir fragen die: "Was tut ihr heute gerade, was die Zukunft beeinflusst? Wo steckt ihr euer großes Geld rein? Warum tut ihr das? Und was passiert dann? Also was glaubt ihr, was daraus, aus euren heutigen Entscheidungen in fünf, in acht, in zehn Jahren, vielleicht auch in 20 Jahren passiert?

 

 

Das ist die Art, wie Zukunftsforschung heute gemacht wird, wenn man sie nach wissenschaftlichen Methoden macht.

 

 

 

Wer die Gedanken der Mächtigen versteht, der versteht auch Geschichte

 

Und ehrlich gesagt, ist das sogar sehr ähnlich der Geschichtsforschung, also der Wissenschaftsdisziplinen der Geschichtswissenschaft. Und das hat einen ganz großen Grund:

 

Wer im Geschichtsunterricht ein bisschen aufgepasst hat in der Schule, der weiß, dass der gute Geschichtsunterricht nicht der ist, der irgendwelche Zahlen lernen und aufzählen lässt. Der gute Geschichtsunterricht, der macht den Schülern klar, dass Entwicklungen in der Geschichte nicht durch Zufall entstanden sind. Sondern dass es in der Geschichte Menschen gab, welche die Macht hatten, dass andere Menschen ihnen folgen mussten.

 

 

Also wenn diese Menschen, gerne Könige oder Feldherren oder sowas, wenn die eine Entscheidung in der Geschichte getroffen haben, dann hatten sie die Macht, dass andere ihnen folgen mussten. Und wenn man jetzt versteht, warum diese Menschen so oder so entschieden haben, nach welchen Kriterien sie entschieden haben - und das sind meistens keine ganz rationalen Kriterien gewesen, sondern sehr menschliche: die hatten entweder Angst oder die hatten irgendeinen Zwang oder die hatten irgendeine Hoffnung oder sie wollten irgendeine Frau beeindrucken. Wenn man diese Gründe versteht, dann kann man verstehen, warum Geschichte so oder so gelaufen ist.

 

 

 

Wer die Gedanken der Mächtigen versteht, der kann auch Zukunft prognostizieren

 

Und exakt das Gleiche macht die Zukunftsforschung. Sie berechnet nicht irgendwas, was irgendwie durch Naturgesetze entsteht in der Zukunft, denn es gibt keine Naturgesetze über die Zukunft.

 

 

Zukunftsforschung versucht zu verstehen, was die Menschen machen, die die Macht haben, mein Umfeld, meinen Möglichkeitenraum, meine Welt zu prägen. Was die jetzt gerade entscheiden, verändert mein Umfeld und setzt meinem Rahmen, in dem ich mich dann selbst entwickeln kann.

 

 

Also eigentlich suchen wir Zukunftsforscher immer nach dem „Warum?" hinter heutigen Entscheidungen von diesen Mächtigen. Und auch hier sind es ganz menschliche Gründe: Das ist Angst, Eifersucht, Gier, Selbstüberschätzung, Hoffnung, Liebe und manchmal haben diese Entscheidungen auch etwas mit Gerechtigkeitssinn oder dem Verlangen des Volkes zu tun, aber nur manchmal.

 

 

Also kurz gesagt: Wer die Gedanken der Mächtigen versteht, der versteht auch Geschichte. Und eins zu eins kann man das übertragen - Wer die Gedanken der Mächtigen versteht, der kann auch Zukunft prognostizieren.

 

 

Exakt das ist die wissenschaftliche Methode, nicht eine ausgedachte, nicht eine Guru Methode, sondern die wissenschaftliche, an Universitäten weltweit gelehrte Methode, wie man Zukunftsforschung betreibt.

 

 

Und es gibt überhaupt keinen Grund, dass diese Methode nur von der Elite angewendet werden kann, also von Politikern oder irgendwelchen Top-Managern oder Wirtschaftsbossen, weil diese Methoden, die sind für jedermann da. Ansonsten sind wir keine guten Demokraten, ansonsten führen wir unsere Kinder nicht in eine selbst verantwortete Zukunft und geben ihnen nicht die Werkzeuge in die Hand, die sie wirklich ihre Zukunft kompetent in die Hand nehmen lassen.

 

 

Also kurz gesagt: Die Frage von Stephi - "Warum gibt es in der Schule das Fach Geschichte und nicht das Fach Zukunft? Warum wird der in der Schule gelehrt, wie man Geschichte verstehen kann, aber nicht, wie man Zukunft prognostizieren und steuern kann?" - ist, aus meiner Sicht, eine der zentralen Fragen für unsere Gesellschaft, für unsere Demokratie.

 

 

Aber auf den Einzelnen runtergebrochen, natürlich auch für die Frage: Geben wir jedem Menschen die Möglichkeit, seinen Lebenstraum zu entwickeln, zu verstehen, auszudrücken, zu beschreiben und diesen Lebenstraum auch zu erreichen?

 

 

Missverständnis Nr. 2: Zukunft kann man nicht steuern

 

Damit komme ich zu dem Punkt: Wie steuere ich die Zukunft? Hat irgendwer in dieser Welt die Macht, Zukunft zu steuern?" Ja, absolut: Unternehmen machen das jeden Tag oder beispielsweise Profisportler, also Menschen, die mit professionellen Coaches umgehen und sehr professionell mit sich selbst umgehen.

 

Die setzen sich ein Ziel und steuern jeden Tag, damit sie dieses Ziel erreichen. Olympiasieg oder was auch immer das Ziel sein mag. Natürlich, die Zukunft zu steuern, das wird in diesem Land ständig gemacht. Nur nicht von allen. Sondern bisher nur von der Elite. Und nochmal - ich kann es gar nicht oft genug sagen: Es gibt überhaupt keinen Grund, dass das nur die Elite kann!

 

 

Und das ist der Grund, warum ich und meine Kollegen in den letzten Monaten sehr viel Zeit und Schweiß und auch Geld investiert haben, um diese wissenschaftlichen Methoden der Zukunftsforschung runterzubrechen, damit sie jeder Mensch für sich selbst anwenden kann.

 

 

Wir haben sie runtergebrochen in kleinste Arbeitspakete, die dann in Online-Kurse verteilt sind. In wirklich kleinen Schritten führen wir durch diese Methoden und geben jedem, der will, egal welches Bildungsniveau - Wir geben jedem die Möglichkeit, sich selbst ein Zukunftsbild zu entwerfen und dieses Zukunftsbild dann auch zu erreichen.

 

 

Um es nochmal zu sagen: Jeder, der meint, dass Zukunft nur ein Privileg der Elite ist, jeder, der meint, dass das Bestimmen, das Steuern der Zukunft ein Privileg der Elite in diesem Land ist, der ist falsch. Es ist ein Skandal, dass das überhaupt gedacht wird.

 

 

 

Zukunft steuern in drei Schritten

 

Man muss nur drei Dinge tun in der Wissenschaft, um zu einem Zukunftsbild zu kommen und dieses Zukunftsbild dann auch zu erreichen:

 

 

Erstens: Das Zukunftsbild erkennen oder das Zukunftsumfeld erkennen. Dazu muss man nur lesen, was wir bereits beschrieben und prognostiziert haben – diese Zukunftsbilder gibt es bereits. Sie zeigen deinen Möglichkeitenraum. Er wird durch Technologie, Naturgesetze oder auch Gesetze festgelegt. Nur in diesem Möglichkeitenraum können Du und Deine Lebensträume sich bewegen. Die Zukunftsbilder bilden den Rahmen dessen, was möglich ist, weil alles andere unrealistisch ist oder sein wird. Aber innerhalb dieses Rahmens da muss man sich dann sein eigenes Zukunftsbild machen, sein bestmöglich, sein ideales.

 

 

Das ist der zweite Schritt – Ein Zukunftsbild entwickeln. Tatsächlich entwickelst Du bei unseren Kursen zunächst zehn verschiedene Zukunftsbilder, weil jeder von uns sich durchaus in verschiedene Richtung entwickeln kann. In uns stecken viele Zukünfte, nicht nur eine, in uns stecken ganz viele Möglichkeiten. Diese zehn Zukunfts-Ichs schreibst Du nebeneinander. Wir lassen Dich zehn Zukunftsbilder entwickeln, weil das eine Zukunftsbild, was Du gleich sofort entwickeln würdest nie das Bestmögliche sein wird, wenn Du es mit Deinen anderen Zukunftsbilder vergleichst. Wenn Du also diese zehn Zukunftsbilder miteinander vergleichst, bekommst Du das bestmögliche Zukunftsbild Deines eigenen Lebens in fünf oder zehn Jahren heraus.

 

 

Der dritte ist das Erreichen des Zukunfts-ICHs. In unserem Methoden Baukasten ist, dass die Rulebreaker Methode. Denn der einzige Weg zu seinem Zukunfts-ICH zu kommen ist, wenn man die automatisierten Denk und Verhaltensmuster, die jeder von uns im Kopf hat, bricht. Du wirst erst ein anderer Mensch, wenn Du dich anders verhältst. Das ist nicht so einfach, denn diese Denkmuster sind unterbewusst - mehr als 99% der Entscheidungen, die Du täglich triffst, basierend auf diese automatisierten Routinen.

 

 

Diese zu brechen ist eine wissenschaftliche Methode, die allerdings die meisten Menschen nicht kennen. Ehrlich gesagt, auch die meisten Coaches nicht kennen, weil die meisten Coaches behandeln irgendwelche Symptomen, ohne wirklich zu diesen Denkmustern zu kommen.

 

 

Also kurz gesagt: Der dritte Schritt, den wir unseren Kindern eigentlich beibringen müssten in der Schule im Fach "Zukunft" ist: Wie verändere ich aktiv meine automatisierten Denkmuster im Kopf.

 

 

 

Wie kann ein digitales Homeschooling Format für das Fach Zukunft aussehen?

 

Jetzt komme ich noch zum letzten Gedanken von Stephi: "Vielleicht kann man ja ein digitales Homeschooling Format für dieses Fach entwickeln" Das ist ein wirklich guter Gedanke!

 

 

Und genau dieses digitale Homeschooling Format. Naja, das gibt es schon. Es sind meine Online-Kurse, die ich in den letzten Monaten produziert habe:

 

 

Schritt 1: Zukunft erkennen – Onlinekurs: „Dein Zukunftsmindset“

Schritt 2: Zukunfts-Ich entwickeln – Onlinekurs: „Tomorrowing your Life“

Schritt 3: Zukunfts-ICH erreichen – Onlinekurs: „Rulebreaker“

 

 

Sie lehren die Methoden, die bisher nur für die Elite des Landes waren - also in teuren Unternehmensberatungsprojekten angewendet wurden, in teuren Zukunftsstudien angewendet wurden. Diese Methoden, exakt die gleichen Methoden werden runtergebrochen auf einen ganz kleinen Preis und in kleine Einzellektionen, sodass man keinen besonders hohen Bildungsabschluss haben muss, um das zu verstehen und anwenden zu können. Wirklich jeder kann das Schritt für Schritt unter der Anleitung von mir als Zukunftscoach machen kann.

 

 

Ehrlich gesagt, ist der Kurs noch nicht so weit heruntergebrochen, dass Kinder ihn alleine anwenden können - das muss ich zugeben. Aber das ist einer meiner nächsten Schritte - irgendwann in diesem Jahr werden wir einen Onlinekurs machen, damit auch Kinder, Schulkinder diese Methode lernen können.

 

 

 

Hättest Du das Fach Zukunft gebraucht?

 

Wie ist es mit Dir? Kennst Du die Methoden, wie Du Deine Zukunft entwickelst, wie Du Deine Zukunft nicht nur prognostizieren kannst, sondern wie Du sie steuern kannst?

 

 

Wenn nicht, wie lange willst Du noch warten? Eigentlich hättest Du das als Kind schon lernen sollen in der Schule. Jetzt bist Du wahrscheinlich schon ein paar Jahre älter. Jetzt, spätestens jetzt, sollten wir uns darüber unterhalten, ob Du wirklich die Tools an der Hand hast, Deine eigene, Deine persönliche Zukunft zu prognostizieren, Dein persönliches, Dein bestmögliches Zukunftsbild tatsächlich zu entwickeln, zu beschreiben und auch noch zu diesem Zukunfts-ICH zu kommen.

 

 

Wenn Du diese Tools nicht hast, dann schau doch einmal in mein kostenfreies Webinar rein. Einen Termin kannst Du Dir hier sichern: Webinartermin buchen

 

 

 

 

Welche Fächer braucht die Zukunftsschule?

 

Und jetzt nochmal zurück zur Schule: Dass jetzt für Erwachsene dieses Homeschooling Format zur Verfügung steht, ist zwar ganz nett, aber es gibt ja noch keine Antwort auf die Frage, wann denn das Fach Zukunft in die Schulen kommt.

 

 

Mein Team und ich, wir haben uns vorgenommen, dass wir in etwa einem halben Jahr, anfangen werden, ein Schulfach "Zukunft" zu kreieren. Natürlich auch didaktisch: Was muss an welcher Stelle gelehrt werden usw. Wir denken uns das nicht selber aus, denn wir sind keine Lehrer. Wir sind auch keine Experten für Schuldidaktik. Aber wir holen uns natürlich Experten dazu. Wir rechnen damit, dass es etwa in 12 Monaten, vielleicht 18 Monaten tatsächlich ein Angebot für Schüler geben wird für ein Schulfach Zukunft.

 

 

Dabei will ich ehrlich gesagt gar nicht stehenbleiben, weil die Zukunft gehört ja nicht nur in ein Fach in der Schule hinein, sondern eigentlich gehört sie in alle Fächer hinein bzw. eigentlich gehört die Schule generell natürlich umgebaut in eine Zukunftsschule.

 

 

Dabei stellen sich Fragen wie: Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Welche Fächer muss es geben? Was müssen unsere Kinder wirklich lernen für eine Zeit, also für die nächsten 120 Jahre. Beispielsweise werden Situationen mit künstlicher Intelligenz werden für unsere Kinder völlig normal sein - welche Rolle spielt da noch Wissen? Müssen die dann irgendwelche Jahreszahlen aus dem Geschichtsunterricht wissen?" Ich glaube "Nein".

 

 

Sie müssen den Menschen verstehen. Sie müssen verstehen, warum Menschen so oder so handeln. Sie müssen sozusagen die Psychologie von Menschen verstehen. Sie müssen übrigens auch die Psychologie von Maschinen, von Computern von künstlichen Intelligenzen verstehen - ganz wichtig, ganz zentral. Und sie müssen auch die Funktionsweise von Organisationen und von Gesellschaften verstehen.

 

 

Ich glaube, die Schulfächer der Zukunft, die heißen nicht Geschichte und Geographie, sondern die heißen Mut, Verantwortung, Reflexion - also Fake News von von News zu unterscheiden - Teambuilding, Teamführung - also ein Team zu führen, sich aber auch unterzuordnen - und natürlich viel Technologie.

 

 

Ich glaube auch, dass neben all diesen Fächern, in der Schule der Zukunft jeder, absolut jeder Schüler einen Mentor haben wird. Jemand, an dem er oder sie wachsen kann, an dem man sich reiben kann.

 

 

Wahrscheinlich hat auch jeder Schüler in der Zukunft mehrere Coaches. Vielleicht ein Zukunftscoach - das wäre ganz schön. Aber natürlich auch einen Coach für Gesundheit und für Essen, für Sport, für Karriere, später auch für Finanzen und so weiter und so fort.

 

 

Also ich glaube, wir werden unser Bild von Schule in den nächsten Jahren sehr stark verändern. Wie schnell sich das staatliche Schulsystem verändert - Das ist nun wieder eine andere Frage. Aber wenn Du Dich für diese Zeit vorbereiten und Deine (Enkel-) Kinder heute fit machen möchtest - wenn die Schule es schon nicht macht - dann empfehle ich Dir vom Herzen als Startpunkt mein Webinar: Webinar „Dein Zukunftsmindset“ 

 

 

Ich hoffe, Du liest auch nächste Woche wieder meinen Zukunftsimpuls. Es wäre großartig, Du Dich dann an diese drei Schritte der Zukunftsstrategie erinnern könntest:

 

 

Schritt 1: Zukunftsumfeld erkennen

Schritt 2: Zukunftsbild entwickeln

Schritt 3: Zukunfts-ICH erreichen

 

 

Kleiner Tipp am Schluss: Du kannst all diese Schritte durch einzelne Onlinekurse lernen. Diese Onlinekurse kannst Du Dir auch im Rahmen eine Membership ansehen oder wir stellen Dir einen persönlichen Coach, der mit Dir in 6 Monaten all diese Phasen durchläuft in unserem Mentoring. Wenn Du mehr zu diesen Optionen erfahren willst oder generelle Fragen hast, dann buche Dir gerne kostenfrei einen sogenannten Future-Call mit meinem Team. Hier kannst Du einen solchen Termin buchen: Future-Call vereinbaren.

 

 

Für was auch immer Du Dich entscheidest, ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Impuls wieder ein Stückchen mehr Sicherheit für Deine Zukunft geben.

 

Ich wünsche Dir bis dahin eine ganz großartige Woche und eine mega gute Zukunft.

 

Bis bald,

Dein Sven.

 

Datum der Veröffentlichung 09.02.2021 #ZukunftdesTages


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