ZUKUNFTS-IMPULSE

vom erfolgreichen  Zukunftscoach und Mr. Future 

SVEN GABOR JANSZKY

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Zukunftsthemen, Denkanstöße und Innovationsfortschritt

Weltraumtourismus – nur ein Spielzeug der Superreichen?

 

Herzlich willkommen zu einem neuen Blog-Beitrag hier bei meinen Zukunftsimpulsen. Heute habe ich ein Thema, was absolut aktuell ist. In den letzten Wochen habe ich mich aufgrund dieses Themas und der Reaktionen darauf einerseits ein bisschen geärgert, andererseits auch wahnsinnig gefreut. An der Reaktion einiger Menschen auf dieses Thema wird man auch sehen, was das größte Problem für Zukunftsgestalter ist. Unser heutiges Thema ist der Beginn des Weltraumtourismus.

 

Du hast das wahrscheinlich mitbekommen. Richard Branson – ein Milliardär – ist vor kurzem ins Weltall geflogen und danach wieder auf der Erde gelandet. Schon seit fast einem Jahrzehnt hat er sehr viel Geld in diese Idee gesteckt. Er ist nämlich nicht mit einer Rakete ins All geflogen, sondern mit einem umgebauten Flugzeug. Mit einem Flugzeug ins All zu starten sei tatsächlich viel energieeffizienter und deutlich billiger.

 

Er hat diese Technologie entwickeln lassen, die es möglich macht, zwischen 80 und 100 km weit nach oben zu kommen. Dort beginnt das Weltall. Und in dieser Maschine haben 6 Menschen Platz: zwei Piloten und vier Passagiere. Und tatsächlich ist Richard Branson mit diesem Ding zum ersten Mal ins All geflogen

 

Zehn Tage später kam ein anderer Milliardär hinterher. Jeff Bezos – der Gründer von Amazon – hatte allerdings eine andere Technologie. Er flog mit einer Rakete ins All, von der sich eine Kapsel ablöste, welche letztendlich wieder auf der Erde landete. Die beiden Multi-Milliardäre verfolgten dementsprechend unterschiedliche technologische Strategien, aber waren trotzdem die ersten Weltraumtouristen.

 

Reaktionen auf Weltraumtourismus

 

Das, was mich als Zukunftsforscher aber wirklich bewegt, sind die Reaktionen der Menschen – die Reaktionen von Medien, Politikern, Bekannten und Freunden. Und davon gab es in meinem direkten Umfeld genau zwei. Die erste Reaktion kam von meinen Kindern. Mein mittlerer Sohn hatte einen Freund zum Spielen eingeladen als Richard Branson mit dieser Maschine ins All geflogen ist. Der ganze Vorgang hat ja nur etwa eine Stunde gedauert, dann war er wieder zurück auf der Erde. In dieser Zeit haben die beiden Kids, die eigentlich Fußball spielen wollten, wie gebannt vor meinem Laptop gesessen und dem ganzen Spektakel beigewohnt. Und sie fanden das toll. Sie haben mich gefragt: „Wann können wir ins Weltall fliegen?“. Und dann habe ich erklärt, dass das jetzt noch zu teuer ist. In 20 Jahren ist es aber sicherlich möglich.

 

Ich bin der Meinung, dass das in 20 Jahren zu einem kleinen Massenmarkt geworden sein könnte. Ein kleiner Wochenendtrip, der mit einem Flug ins All endet. Das wären dann die Anfänge von richtigem Weltraumtourismus. Da reden wir natürlich noch nicht von Hotels im All. Naja, zumindest waren die Kids Feuer und Flamme von der Tatsache, dass man innerhalb weniger Stunden ins Weltall fliegen kann, um dann kurze Zeit später wieder zu Hause auf der Terrasse zu sitzen.

 

Dann gab es aber noch eine zweite Reaktion: in allen möglichen Nachrichtensendern sagten die Nachrichtensprecher, dass das zwar schön und gut sei, aber eben nur ein „kleines“ Spielzeug für die Superreichen. Da habe ich gestutzt und gedacht: „Reden wir hier über das Gleiche? Reden wir hier über den Beginn des Weltraumtourismus?“. Ein Weltraumtourismus, der es vielleicht bald einer ganzen Generation möglich macht, den nahegelegenen Weltraum zu erkunden. Und die Nachrichtensprecher tun das als Spielerei von den Superreichen ab. Da habe ich wirklich gestutzt.

 

Dann bin ich montags wieder arbeiten gegangen und habe mit Menschen geredet, telefoniert usw. Und was mich total erstaunt hat, war die Reaktion der meisten Leute, mit denen ich gequatscht habe. Auch die meinten: „Ach naja, das geht uns doch nichts an – das ist doch sowieso nur ein Spielzeug für Superreiche. Und müsste man das aufgrund der Umwelt nicht eigentlich sowieso verbieten?“. Das habe ich so oft gehört, dass es mich frustriert hat.

 

Ein Warnsignal

 

Als Zukunftscoach und Zukunftsforscher, der viele Menschen und Unternehmen berät, hält man das für ein Warnsignal. Zurückhaltende bzw. konservative Reaktionen auf neue und innovative Geschehnisse sowie Entwicklungen in der Welt sind niemals positiv zu bewerten.

 

Wenn jemand etwas Neues gemacht hat und dabei erfolgreich war, sollte man das niemals herunterspielen. Man sollte niemals das Haar in der Suppe suchen. Das ist die typische Reaktion von Personen mit einem Fixed-Mindset. Das ist das Denkmuster, was nach wissenschaftlicher Theorie dafür verantwortlich ist, dass Menschen ihre Zukunft nicht erreichen. Es hat mich nicht schockiert, dass dieses Mindset vorhanden ist, sondern dass es davon so viele in meinem Umfeld gibt.

 

Wenn Du Dir bei solchen enormen technischen Neuerungen zuerst denkst: „Das könnte aber gefährlich für unsere Umwelt bzw. nur ein Spielzeug der Superreichen sein“, hast Du mit großer Sicherheit auch ein Fixed-Mindset. Lass mich dir erklären, was der Unterschied zwischen einem Growth- und einem Fixed-Mindset ist. Eine Professorin von der Stanford University in Kalifornien, Carol Dweck, hat viele Langzeitstudien über dieses Thema durchgeführt. Sie hat sich gefragt: „Was ist eigentlich der Grund, dass die Entwicklung von Menschen, die ungefähr das gleiche Ausgangs-Level haben, unterschiedlich verläuft? Warum sind die Einen wahnsinnig erfolgreich sind und die anderen nicht?“. Sie hatte dazu verschiedene Hypothesen.

 

Letztendlich hat sie herausgefunden, dass der Unterschied zwischen den Personen, die ihre Zukunfts-Ziele erreichen und denen, die es nicht schaffen, im Denken liegt. Einige haben ein Growth-Mindset. Sie denken in größeren Sphären. Die anderen haben ein Fixed-Mindset und denken starr. Sie denken, dass ihre Intelligenz angeboren ist und nicht verändert werden kann. Daraus folgen automatische Handlungs- und Vorgehensweisen und man stellt sich weniger oft neuen Herausforderungen.

 

Was das mit Deinem Mindset zu tun hat

 

Wenn Du ein Fixed-Mindset hast, wirst Du Kritik niemals als Möglichkeit verstehen, Dich weiterzuentwickeln, weil das ja prinzipiell gar nicht möglich ist. Du wirst Kritik immer persönlich nehmen. Und jetzt kommt der Punkt: Du wirst den Erfolg von anderen nie gut finden. Du wirst Dich dadurch nicht inspirieren lassen und ihnen etwas abschauen wollen. Das ist eine der zentralen Aussagen der Langzeitstudien von Carol Dweck.

 

Wenn man annimmt, dass die eigene Intelligenz nicht steigerbar ist, wird man sich im Leben nie verbessern. Bei Menschen mit einem Growth-Mindset ist das komplett anders. Sie haben die Überzeugung, dass sie sich im Leben verbessern und ihre eigene Intelligenz steigern können. Kurz gesagt: sie wissen, dass sie an sich arbeiten können und verhalten sich dementsprechend komplett anders. Sie stellen sich neuen Herausforderungen, da sie wissen, dass sie dadurch besser werden und mehr Erfahrungen sammeln. Kritik von anderen nehmen sie an, da sie Feedback wertschätzen.

 

Und jetzt kommt der Punkt: wenn andere Erfolg haben und beispielweise in den Weltraum fliegen, lässt sich ein Growth Mindset inspirieren. Man denkt eher daran, dass es für einen selbst auch irgendwann mal möglich sein könnte.

 

Was ich wirklich schockierend fand, war die Verteilung der Fixed- und Growth-Mindsets. Vor allem Erwachsene hatten ein typisches Fixed-Mindset, während sich Kinder eher inspirieren lassen wollten. Es ist klar, dass Fixed-Mindsets existieren, aber wenn sie die kompletten Nachrichten prägen, finde ich das als Zukunftsforscher wahnsinnig traurig. Das bedeutet, dass unsere Gesellschaft zu einem Fixed-Mindset übergegangen ist. Dann gibt es nicht nur ein paar Bedenkenträger, sondern dann besteht sie komplette Gesellschaft aus ihnen. Möglicherweise haben es die Growth-Mindsets dann schwer, sich durchzusetzen. Ehrlich gesagt, möchte ich auch nicht, dass meine Kinder in so einer Gesellschaft aufwachsen.

 

Diese Sache hat mich dann doch sehr bewegt und ich habe mich sogar gefragt, ob da was dran sein könnte. Ist das alles doch nur ein Spielzeug der Superreichen? Ich habe ein bisschen über Technologien nachgedacht, die in der Vergangenheit erfunden worden sind. Zum Beispiel das Fernsehen oder die Autos. Und beide Technologien waren anfänglich Spielzeuge von Superreichen. Zu Beginn der Entwicklung war sowohl ein Fernseher als auch ein Auto keine Massenware. Dasselbe gilt übrigens auch für Flugzeuge, Computer, Handys usw.

 

Und da müssen wir jetzt nicht nur auf Gegenstände schauen. Das gilt auch für Gesellschaft, für unsere Kultur. Das gilt auch für Werte und für das Denken in unserer Welt. Wahrscheinlich hast du schon mal was von der Villa Medici gehört, oder? Die Villa Medici, die von Napoleon in Italien aufgebaut und sozusagen zum Zentrum der Aufklärung in Europa wurde. Der Bau wurde von den Reichen der damaligen Zeit finanziert. In der Villa lebten arme Künstler und Wissenschaftler zusammen, was dazu beitrug, dass sie zu einer Keimzelle der Renaissance wurde. Dadurch wurde unser komplettes Wertesystem und unser Denken geprägt.

 

Das, was ich sagen möchte, ist, dass ich diese Reaktionen als Warnsignal empfunden habe. Und ich würde mir wünschen, dass dieses Warnsignal auch von anderen wahrgenommen wird. Wenn Du Dich auch bei dem Gedanken ertappt hast, dass das doch nur ein Spielzeug der Superreichen sei, solltest Du vielleicht mal meinen Zukunft-Test machen, um zu sehen, ob Du ein Fixed-Mindset besitzt. Und wenn Du eines haben solltest, wird Dich das daran hindern, Dein bestmögliches Zukunfts-Ich erreichen zu können. Dafür benötigst Du ein Growth-Mindset.

 

Die gute Nachricht ist, dass Du Deine Denkweise immer verändern kannst. Du musst nur wissen, ob Du die falsche hast. Deshalb gibt es am Anfang meiner Mentoring-Programme immer einen Mindset-Test. Du musst aber nicht mal ein Coaching-Programm bei mir buchen. Meinen Mindset-Test kannst Du auch kostenlos auf meiner Website machen. Das sind 10 Fragen, die man schnellbeantworten kann.

 

In meinen 19 Jahren als Zukunftsforscher und Zukunftscoach habe ich gesehen, dass es vor allem von Deinem Mindset abhängt, ob Du Dein bestmögliches Zukunfts-Ich erreichen kannst oder nicht. Das ist aus meiner Sicht einer der wichtigsten Hebel, den man im Leben umlegen kann, um sich zu verbessern.

 

Das war mein heutiger Zukunftsimpuls. Ich wünsche Dir damit noch eine wunderbare Woche und wenn wir uns in 7 Tagen an dieser Stelle wiedersehen, dann werden wir darüber reden, was bei Deinem kostenfreien Mindset-Test so herausgekommen ist. Bis dahin wünsche ich dir eine mega große Zukunft.

 

Datum der Veröffentlichung 18.08.2021 #ZukunftdesTages

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