ZUKUNFTS-IMPULSE

vom erfolgreichen  Zukunftscoach und Mr. Future 

SVEN GABOR JANSZKY

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Zukunftsthemen, Denkanstöße und Innovationsfortschritt

Was sind die 5 wichtigsten Bereiche, die uns in Zukunft prägen werden?

 

 

Herzlich willkommen zu einem neuen Zukunftsimpuls für diese Woche. Heute will ich eine Frage beantworten, die ganz oft an mich gestellt wird.

 

 

„Sven, ich interessiere mich für deine Zukunftsthemen. Gib mir bitte einen präzisen Überblick, wie die Zukunft in den nächsten zehn Jahren in den wichtigsten Bereichen aussieht“- also so oder so ähnlich höre ich das immer nach dem Motto „Was sind denn für mich die wichtigsten Dinge, welche ich über meine Zukunft wissen muss? Und das möglichst ganz knapp in drei Minuten und ganz präzise.“

 

 

Da tut man sich als Zukunftsforscher, als Zukunftscoach natürlich nicht ganz so leicht damit, weil wir ja keine Hellseher sind. Wir sind keine Wahrsager, sondern wir sind Wissenschaftler und Coaches, die prognostizieren. Und um zu prognostizieren, brauchst Du natürlich empirische Daten. Ohne die kannst Du in der Wissenschaft nicht prognostizieren.

 

 

Und auch zum zweiten Teil schockt ihr mich mit dieser Frage immer ein bisschen. Als Zukunftsforscher habe ich darüber Bücher mit Hunderten von Seiten geschrieben und dahinter sind viele Studien und davor sind viele Online-Kurse und all diese große Dinge.

 

 

Also das zusammenzufassen auf drei Minuten und zu sagen, das und das ist für Dich das Wichtigste, ist nicht so einfach. Aber gut, ich versuche es mal hier die fünf wichtigsten Bereiche der Zukunft zusammenzufassen. Und ich hoffe, ich treffe auch deine fünf wichtigsten Bereiche.

 

 

Wie entwickelt sich die Arbeitswelt in Deutschland in den nächsten zehn Jahren?

 

Erster Bereich ist die Arbeit. Wie entwickelt sich die Arbeitswelt in Deutschland in den nächsten zehn Jahren? Was Du wissen musst, ist ganz wesentlich. Wir gehen in den nächsten zehn Jahren in einen Arbeitsmarkt der Vollbeschäftigung.

 

Was bedeutet das? In den nächsten zehn Jahren gibt es die Massenverrentung der Babyboomer-Generation. Also die kommen jetzt alle an das gesetzliche Rentenalter und gehen aus dem Arbeitsmarkt hinaus. Von unten kommen die geburtenschwachen Jahrgänge.

 

 

Also das sind ganz wenige Menschen in einem Jahr. Und wenn man das gegeneinander aufrechnet, wie viele gehen weg und wie viel kommen in den Arbeitsmarkt neu dazu, kommt man auf 6,5 Millionen Menschen weniger in zehn Jahren als heute.

 

 

6,5 Millionen weniger ist eine echte Zahl. Da musst Du jetzt abrechnen, wie viele Arbeitslose gibt es. Das sind ungefähr zweieinhalb Millionen. Durch Corona ein bisschen mehr, nach Corona geht's wieder rasch runter. Dann gehen etwa eine Million Jobs an die Digitalisierung und Automatisierung verloren.

 

 

Unter dem Strich hast Du drei Millionen Stellen im deutschen Arbeitsmarkt des Jahres 2030, für die es keine Menschen gibt. Das sorgt dafür, wenn Du halbwegs gut ausgebildet bist, dann ruft alle zwei Wochen der Headhunter oder der Personalberater bei Dir an und sagt: „Willst Du nicht wechseln? Ich habe da einen Job, sind ja drei Millionen frei, und Du kriegst auch zwei oder drei Prozent mehr.“

 

 

Und was tun Menschen dann, wenn alle zwei Wochen der Headhunter anruft? Dann gibt's einige von uns, die sagen: „Ruf mich nicht mehr an. Ich bin zufrieden. Alles gut.“ Das sind so 40 Prozent ungefähr. Das sind die Langzeit-Angestellten. Ist nicht neu. Gibt's heute schon. Dann kommen 20 Prozent Selbstständige dazu. Das ist auch nicht groß. Ein bisschen mehr als früher. Aber die restlichen 40 Prozent sind sogenannte Projektarbeiter.

 

 

Was sind Projektarbeiter? Es sind Menschen, die nicht selbstständig sind. Die sind bei einem Unternehmen angestellt, aber eben nur für ein Projekt, also für ein, zwei Jahre. Und wenn dieses Projekt zu Ende ist, dann wechseln die das Projekt und gehen wahrscheinlich zum nächsten Unternehmen.

 

 

Also diese Projektarbeiter, 40 Prozent aller Arbeitenden in diesem Land, haben in ihrem Leben 15, vielleicht sogar 20 verschiedene Arbeitgeber. Ihre Eltern sagen dazu: "Du spinnst doch!" Weil die Eltern immer noch dieses Idealbild haben - ein Job, ein Unternehmen, ein Arbeitgeber für Lebenszeit. Und bloß nicht ändern, weil sonst Massenarbeitslosigkeit kommt und dann ist alles ganz schlimm.

 

 

Ja, Massenarbeitslosigkeit war früher. Wir gehen in die Vollbeschäftigung. Das heißt, wenn Du über Dich, über deinen Möglichkeitenraum in zehn Jahren nachdenkst, dann hab bitte unbedingt an Punkt eins folgendes: Du brauchst keine Angst vor Arbeitslosigkeit mehr zu haben. Jeder, der halbwegs gut ausgebildet ist, hat in den nächsten 10-20 Jahren in diesem Land einen sicheren Job. Und der wird nur von Dir selbst gekündigt, niemals von deinem Arbeitgeber, weil der Arbeitgeber Dich behalten will. Es gibt ja drei Millionen unbesetzte Stellen. Das heißt, Du hast Macht. Du sitzt am längeren Hebel.

 

 

Also das ist der erste Punkt, den man wissen muss, wenn es um die Zukunft geht.

 

 

Nimmt uns die KI unsere Jobs weg?

 

Der zweite Punkt: „Nimmt uns diese künstliche Intelligenz, die da jetzt überall so entwickelt wird, die Jobs weg?“

 

 

In den Zeitungen steht oft: „Die Hälfte der Jobs ist nächstes Jahr weg“. Es stimmt nicht. Wir stehen vor 20 Jahren Vollbeschäftigung. Natürlich entwickelt sich künstliche Intelligenz. Und natürlich wird künstliche Intelligenz intelligenter. Natürlich wird künstliche Intelligenz in den nächsten zehn Jahren irgendwann den Status erreichen, dass sie besser Auto fährt als Menschen. Ja, weil sie weniger Unfälle baut, weil der menschliche Fehlerfaktor nicht drin ist. Und was machen dann die Taxifahrer und die Truckfahrer und vielleicht auch die Lokführer und Flugzeugpiloten?

 

 

Oder auf der anderen Seite sind diese Wissensarbeiter, die mehr wissen als andere und dann immer das richtige Stück Wissen rausnehmen und weitergeben. Und dafür kriegen sie Geld. Da gibt's ganz viele. Bei uns Zukunftsforscher heißt das Studie - dieses Wissen rausnehmen, weitergeben. Bei Ärzten heißt das Diagnose und Therapie. Bei Steuerberatern heißt das Bilanz und Jahresabschluss. Wir machen immer dasselbe.

 

 

Und jetzt gibt's aber im Jahr 2030 natürlich künstliche Intelligenzen, die mehr Zukunftsszenarien gespeichert haben, irgendwo in der Cloud, als ich in diesem Kopf. Und die sind auch schneller und besser im Raussuchen des für Dich individuell richtigen Szenarios als ich mit diesem Kopf.

 

 

Was mache ich dann? Als Deutschlands bekanntester Zukunftscoach, als Chairman des größten europäischen Zukunftsforschungsinstituts? Da sehe ich ziemlich genau, was da passiert. Ja, es gehen welche Pleite, das stimmt. Die, die früher Studien geschrieben und die als Einzelstück verkauft haben. Die gibt es heute in meiner Branche nicht mehr.

 

 

Aber die anderen, die zwar auch diese Studien schreiben, aber die diese Studien nicht verkaufen, sondern eher in die Unternehmen reingehen oder zu den Leuten gehen, sie an die Hand nehmen und begleiten auf Schritten der Veränderung, auch mal in den Hintern treten, auch mal motivieren. Also die Coaches geworden sind. Die machen ein viel besseres Geschäft. Da steigen ihre Tagessätze. Die einen verlieren, die anderen gewinnen.

 

 

Also falls Du in einer Expertenbranche unterwegs bist, dann musst Du darauf reagieren. Dann wirst Du vom Experten zum Coach werden. Und falls Du in einer Branche tätig, die durch Routinetätigkeiten geprägt ist, also immer dieselben Handgriffe, um das Auto zu fahren oder die Maschine zu bedienen und solche Geschichten. Auch dann wird sich deine Welt verändern, weil auch dann wird Dein Job automatisiert werden.

 

 

Heißt nicht, dass Du keinen Job hast. Heißt nur, dass Du neu lernen musst, weil es genügend Jobs in diesem Land gibt. Und dieses "genügend Jobs" - das hält bis 2040-45 an. So lange hält diese Vollbeschäftigung. Dann wird die künstliche Intelligenz im Jahr 2045 ungefähr tatsächlich intelligenter als die Durchschnittsintelligenz des Menschen. Und dann müssen wir uns noch mehr Fragen stellen.

 

 

Dann kommen die Fragen: Was tun wir eigentlich, wenn nicht mehr genug Arbeit da ist? Wo käme das Geld her? Da gibt es Ideen, da gibt es wahrscheinlich sogar Lösungsansätze dafür. Aber noch viel interessanter ist die Frage: Was tun wir Menschen, wenn wir nicht mehr acht Stunden am Tag arbeiten? Wenn wir nur vier Stunden arbeiten oder nur noch zwei Tage die Woche? Da haben wir noch 20 Jahre Zeit, uns darauf vorzubereiten und Pilotprojekte zu machen und zu testen und was gut läuft zu nehmen und was nicht so gut läuft wieder zu verwerfen.

 

 

Also das war der zweite Punkt. Nimmt uns KI die Jobs weg? Ja, es ist aber nicht schlimm. Jedenfalls nicht für die nächsten 20 Jahre.

 

 

Dritte Frage, die Dein Leben in den nächsten zehn Jahren bestimmen wird, ist die Frage nach dem Alter. Also jeder hat das schon mal gehört. Wir leben in einer alternden Gesellschaft. Also das klingt zu dramatisch. Aber es ist gar nicht schlimm. Weil das heißt, wir leben länger. Und übrigens „wir leben länger“ heißt nicht, wir siechen dahin oder sind bettlägerig oder pflegebedürftig. Nein. Die alternde Gesellschaft heißt: Wir sind mobil, wir arbeiten möglicherweise auch länger. Und wir haben ein sehr aktives Leben, nur viel länger als unsere Eltern.

 

 

Wenn es um die Generation meiner Kinder geht, die haben nach heutiger Hochrechnung eine Lebenserwartung weit über 100 Jahre. Also die Statistiker sagen: Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Sohn über 100 lebt, ist total hoch. Die Zukunftsforscher sagen: Die Wahrscheinlichkeit, dass der 120 Jahre lebt ist total hoch. Ja und wie gesagt ganz aktiv und mobil.

 

 

Und jetzt bist Du vielleicht ein bisschen älter als mein Sohn. Der ist gerade mal sechs. Aber selbst bei Dir, lass uns mal realistisch daran anschauen. Statistisch werden wir sicher 90 Jahre im Durchschnitt leben.

 

 

Und jetzt die Frage: Was heißt das für Dich? Das erste, was das heißt, ist, dass wir etwas brauchen, was unsere Elterngeneration noch nicht hatten, nämlich eine Vorstellung dafür, was wir im Alter zwischen 60 und 90 tun.

 

 

Also ehrlich gesagt meine Elterngeneration leben noch nach dem Gedanken der Nachkriegszeit. Nach dem Krieg wurde das heutige Rentensystem etabliert. Und damals hieß es: Du arbeitest bis 65. Damals war die Lebenserwartung 75 und dann setzt Du Dich noch zehn Jahre hin, möglichst in die Sonne und dann wartest Du, dass es zu Ende geht.

 

 

Mit demselben Gedanken sitzt man heute da und wartet und es geht nicht zu Ende. Also ist ja toll. Aber jetzt mal ehrlich, wenn wir 90 Jahre alt werden und mit 60 in Rente gehen, dann haben wir 30 Jahre Zeit. Wer von uns will ernsthaft 30 Jahre Urlaub machen? Es sei jedem gestattet. Kein Problem. Aber die meisten von uns werden arbeiten wollen. Warum? Weil wir die meisten von uns durch Arbeit Anerkennung und Zugehörigkeit in ihrem Leben kriegen. Und das ist ganz wichtig.

 

 

Also kurz gesagt, wenn Du wissen willst, was in deinem Umfeld in den nächsten zehn Jahren passiert und was das für Auswirkungen auf Dich hat, dann überleg mal bitte, was Du zwischen dem Alter von 60 und 90 machen wirst.

 

 

Und Du wirst auf interessante Gedanken kommen. Und einer der wesentlichen Gedanken wird sein: „Lass mich eine Möglichkeit suchen, wenn ich mobil bin, wenn ich aktiv bin, bis 75 oder 80 zu arbeiten“. Und das wiederum sorgt für den Gedanken: „Wenn ich jetzt 50 bin, dann bereite ich mich doch nicht wie meine Eltern damals auf die Rente vor. Dann starte ich noch mal richtig durch.“ Du hast ja noch 20 Jahre vor Dir.

 

 

Wirst Du mehr krank oder mehr gesund in der Zukunft werden?

 

Vierter Punkt, der wahrscheinlich unser aller Alltag in der Zukunft prägen wird - die Frage der Gesundheit. Also wir kommen gerade aus einer Corona Zeit. Da steht natürlich die Frage: Werden wir permanent solche Epidemien, Pandemien erleben? Sind wir ständig krank in der Zukunft? Und die ehrliche Antwort eines Zukunftsforschers und Zukunftscoaches darauf muss sein: Nein, wir werden viel weniger krank sein.

 

 

Warum? Weil Technologien kommen. Und mit Technologien meint man natürlich jetzt in der Corona Zeit hauptsächlich Impfungen. Noch nie ist eine Impfung so schnell entwickelt worden wie in der Corona Zeit. Das ist Hochtechnologie, die uns aus diesem Corona-Zeug irgendwie halbwegs gerettet hat. Nein, ich meine noch ganz andere Technologien. Und zwar vier Stück, die Du kennen musst, wenn Du tatsächlich über deine Zukunft Bescheid wissen willst.

 

 

Erstens Genanalyse, also die individuelle Analyse deines Genoms. In den nächsten zwei bis drei Jahren werden die Kosten für eine individuelle Genanalyse unter 100 Euro fallen. Das kann man heute schon machen. Kostet im Augenblick irgendwo 800 Euro. Das heißt, das kann man bezahlen. Dann kommt ganz banale Frage: „Was passiert, wenn ich weiß, was in meinen Genen los ist? Wenn ich weiß, welche Krankheiten da angelegt sind, was mache ich da?“ Und das sind zwei Dinge, die ich dann mache.

 

 

Erstens, wenn ich genetisch angelegte Krankheiten in mir drin habe, dann will ich die weghaben. Das ist ein völlig logischer Schritt. Und die zweite Technologie, die man kennen muss, ist die Gen-Reparatur oder auf Englisch das Gene Editing. Warum ist das wichtig? Weil es ganz logisch ist. Sobald ich weiß, was in meinen Genen drin ist, was da los ist, was da falsch ist, da komme ich doch sofort auf die Idee, es reparieren zu wollen. Es rausschneiden zu wollen. Und genau das wird in den nächsten zehn Jahren wahrscheinlich passieren.

 

 

Natürlich ist es ethisch hoch umstritten. Vielleicht erinnerst Du Dich an diese chinesischen Gen-Babys. Also ethisch umstritten ist es vor allem, wenn es im Babyalter oder Embryonalalter ist, wenn man sozusagen in die Keimbahn des Menschen eingreift. Bei Erwachsenen ist es gar nicht so umstritten und wird in Labors auch schon die ganze Zeit gemacht. Also das Reparieren von genetisch angelegten Krankheiten wird in den nächsten zehn Jahren absolut möglich sein. Und manche Krankheiten muss man vielleicht gar nicht reparieren, sondern dadurch verhindern, dass man sie einfach nicht ausbrechen lässt. Und dafür wiederum ist hoch verantwortlich der Bakterien-Mix in unserem Darm, also unserem Mikrobiom sozusagen. Und da ist die Prognose relativ einfach, nämlich dass wir unser Mikrobiom steuern können.

 

 

Wenn Du weißt, welche Krankheiten in Dir angelegt sind, dann weißt Du auch oder es kann Dir berechnet werden, wie Dein idealer Bakterien-Mix im Darm ist. Und dann brauchst Du noch so eine smarte Toilette, auf die Du morgens gehst und die misst deinen aktuellen Bakterien-Mix im Darm. Und dann gibt's einen Unterschied. Und dieser Unterschied wird dann durch Nahrung aufgefüllt, also durch sogenanntes Medical Food.

 

Was ist die Folge? Wir werden nicht mehr krank, wir werden weniger krank.

 

 

Und die vierte medizinische Technologie der Zukunft, die Du kennen solltest für die Frage: Wirst Du mehr krank oder mehr gesund werden in der Zukunft? - Das sind die Ersatzteilorgane.

 

 

Ersatzteilorgane klingt ein bisschen komisch, weil wir das bisher noch nicht kennen. Aber es gibt Unternehmen, die schon seit zehn Jahren daran arbeiten, beispielsweise ein menschliches Herz künstlich herzustellen. Also deine Zellen zu nehmen, sie zu vervielfältigen, zu klonen und dann druckt man diesen Fleischbatzen quasi aus durch einen 3D-Drucker. Und es entsteht ein funktionierendes Herz. Im Augenblick sind diese Herzen noch nicht so groß wie Menschenherzen und funktionieren auch noch nicht ewig. Deshalb sagen wir Zukunftsforscher: Es dauert wahrscheinlich noch etwa 15 Jahre, bis diese Technologie verfügbar ist.

 

 

Aber dann wird es interessant. Weil fast die Hälfte der Menschheit an einem Problem mit dem Herzen stirbt. Also die Wahrscheinlichkeit, dass das bei Dir auch so sein wird, ist nahe 50 Prozent. Natürlich nicht heute, nicht morgen. Zum Glück ja, aber irgendwann. Und wenn an diesem Tag Du ein Ersatzteilherz verfügbar hast, findest Du das wahrscheinlich ziemlich gut, weil Du weiterleben kannst.

 

 

Also kurz gesagt: Wir gehen durch neue Technologien in eine Welt, in der wir viel weniger krank sind und viel länger leben. Hab das bitte in deinem Zukunftsbild mit drin.

 

 

Wie verändert sich Deine Mobilität?

 

Der fünfte Bereich, der uns alle betrifft, ist die Frage der Mobilität. Also die Frage: Wie werden wir von A nach B kommen? Wie werden wir mobil sein? Und Mobilität ist auch eine wahnsinnig interessante Frage für die Frage von Freiheit. Also vielleicht erinnerst Du Dich noch an früher. Vielleicht hast Du sogar auf dem Dorf gewohnt. Wer auf dem Dorf früher kein Moped hatte oder kein Motorrad hatte, der war echt unfrei. Alle anderen, die das hatten, konnten überall hin.

 

 

Und so ist das nicht nur bei Jugendlichen, sondern auch bei Erwachsenen. Wessen Mobilität eingeschränkt ist, dessen Freiheit ist eingeschränkt. Deshalb ist Mobilität für uns Menschen von so einen wichtigen Wert.

 

 

Und was verändert sich nun in der Mobilität? Heute steht in der Zeitung: Wir müssen weniger Auto fahren. Und dann gibt's noch ein paar, die sagen: Wir brauchen ein Tempolimit auf der Autobahn, um die Umwelt zu schonen und das Klima zu retten.

 

 

Als Zukunftsforscher stellt man sich unter Mobilität der Zukunft etwas völlig anderes vor. Weil technologisch gesehen der wichtigste Trend in der Mobilität der Zukunft ist Robo-Taxi.

 

 

Was sind Robo-Taxis? Das sind Autos, die fahren als Taxis, aber ohne Fahrer. Die selbst fahrenden Autos. Ist nicht ganz neu. In den USA fährt schon die erste Robo-Taxi-Flotte komplett ohne Fahrer. Und zwar nicht im Pilot-Betrieb, sondern im Regelbetrieb. Und genau das wird wahrscheinlich auch in Deutschland zuerst in die Großstädte kommen, später auch aufs Land, und zwar innerhalb der nächsten zehn Jahre.

 

 

Und jetzt kommt die Frage: Was kostet so ein Robo-Taxi zu fahren?

 

 

Und Elon Musk, der Tesla Chef, hat das neulich mal durchgerechnet, was Tesla Robo-Taxis kosten werden und er kam auf zehn Cent pro Kilometer. Was er nicht mitberechnet hat, ist, dass da Konkurrenz entsteht. Also nicht nur die Tesla Flotten in den Städten stehen, sondern auch noch die BMW und Volkswagen und so weiter.

 

 

Also kurz gesagt: Mobilität mit selbst fahrenden Robo-Taxis hat eine ganz hohe Wahrscheinlichkeit quasi kostenlos zu werden oder ganz billig zu werden. Was dann wiederum dazu führt, dass viel mehr Menschen als bisher mobil sein können. Mit einem kostenlosen Robo-Taxi kannst Du auch fahren, wenn Du keinen Führerschein hast. Wenn Du zu jung bist für den Führerschein oder wenn Du betrunken bist.

 

 

Freiheit und Mobilität wird gesteigert. Bitte habe das in deinem Zukunftsbild der nächsten zehn Jahre mit drin.

 

 

So, das waren die fünf Trends, von denen ich glaube, dass sie alle Menschen betreffen. Wenn Du es jetzt genauer haben willst, genauer auf Dich zugeschnitten und auf Dein Leben. Wenn Du wissen willst, wie deine Welt in den nächsten zehn Jahren aussieht, dann habe ich einen kleinen Tipp: Hol Dir jetzt meinen Online-Kurs „Zukunfts-Mindset“, wo ich sehr kompakt und knapp, aber auch sehr präzise die für heute wahrscheinlichsten Prognosen der Zukunft zusammengepackt. Und zwar nicht nur die, die ich jetzt schon genannt habe, sondern natürlich auch noch andere Technologien.

 

 

Aber nicht nur Technologien, sondern auch so emotionale und gesellschaftliche Fragen. Werden wir mit all diesen Technologien glücklicher? Wie ist es mit Liebe und Partnerschaft? Welche Trends gibt es in den nächsten zehn Jahren da? Werden wir irgendwann dümmer sein als diese künstliche Intelligenz? Wenn diese ganzen Technologien kommen, wird das eigentlich alles so kühl und technologisch unmenschlich? Oder wird die Menschlichkeit dadurch sogar noch gesteigert? All diese Fragen findest Du in diesem Online-Kurs „Zukunfts-Mindset“.

 

 

Ich wünsche Dir eine wunderbare Woche und hab eine große Zukunft.

 

Datum der Veröffentlichung 02.06.2021 #ZukunftdesTages


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